Die Kamelie richtig überwintern – Tipps und Tricks

Es gibt auch nördlich der Alpen durchaus einige Kamelien, die weit mehr als 100 oder 200 Jahre alt sind. Das lässt den Gedanken aufkommen, dass diese Pflanzen sehr winterhart sind. Leider ist das nicht (immer) so.

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Kamelien vertragen nur wenig Frost

Wie lange gehört die Kamelie ins Winterquartier?

Für etwa sechs bis acht Wochen gönnen Sie Ihrer Kamelie eine Winterpause. Haben Sie keinen geeigneten Platz zur Verfügung und ist eine Überwinterung im Garten nicht möglich, dann holen Sie die Kamelie erst nach den ersten Nachtfrösten aus dem Garten und bringen Sie die Pflanze wieder raus, sobald die Nächte frostfrei sind.

Was passiert, wenn ich meine Kamelie falsch überwintere?

Falls Sie Ihre Kamelie zu warm überwintern, dann setzt sie eventuell keine Knospen an oder diese werden braun und/oder gehen nicht auf. Ähnlich ergeht es der Kamelie, wenn Sie die Pflanze im Winter nicht ausreichend gießen. Außerdem braucht die Kamelie im Frühjahr viel Licht, damit sich die Blüten gut entwickeln können. Daher ist es wichtig, dass Sie Ihre Kamelie zeitig wieder auspflanzen].

Gibt es winterharte Kamelien?

Ob eine Kamelie mehr oder weniger Frost verträgt, hängt unter anderem von der Sorte ab. Wichtig ist auch das entsprechende Klima. In einer milden Gegend wie beispielsweise dem Rheingraben ist sie durchaus winterhart. Bis zu – 5 °C hält eine Kamelie meistens ohne Schäden aus.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Winterpause mindestens 6 bis 8 Monate
  • kühl, aber frostfrei
  • Idealtemperatur: 0 bis 12 °C
  • Luftfeuchtigkeit im Winter: nicht unter 60 %

Tipps

Vergessen Sie auch im Winter nicht, Ihre Kamelien ausreichend zu gießen, sonst blühen sie nicht.

Text: Ursula Eggers
Artikelbild: Kani7/Shutterstock

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