Insektenhotel füllen mit diesen Materialien

Wildbienen, Schmetterlinge und Hummeln gehören zu den beliebten Insekten im Garten, die schön anzusehen und nützlich sind. Es gibt jede Menge unscheinbare Arten, welche ihre Arbeit im Verborgenen verrichten und sich im Insektenhotel wohlfühlen.

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Verschiedene Materialien bieten unterschiedlichen Insekten Schutz

Materialien für das Insektenhotel:(19,00€ bei Amazon*)

  • Äste: ideal für Schmetterlinge
  • Pflanzenstängel: für Wildbienen geeignet
  • Holzwolle: zieht Florfliegen, Marienkäfer und Ohrwürmer an
  • Zapfen: schützen Ohrwürmer, kleine Käfer und Spinnen

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Äste

Biegsame und dünne Äste mit einem Durchmesser von fünf Millimeter stellen eine abwechslungsreiche Füllung für das Insektenhotel dar. Das Schmetterlingsabteil sollte mit einer Holzplatte abgedeckt sein, die über mehrere vertikale Schlitze verfügt. Die Insekten gelangen durch diese Öffnungen in den geschützten Innenraum, wo sie sich ausruhen und vor der winterlichen Kälte schützen.

Pflanzenstängel

Unterschiedlich große hohle und markhaltige Stängel von verschiedenen Pflanzen bieten Wildbienenarten einen Unterschlupf. Bambusstäbe eignen sich für Insektenhotels gleichermaßen wie Schilf. Damit die Ränder nicht ausfransen oder zersplittern, sollten Sie das Material mit einer Säge in kleine Stücke zerteilen. Hohle Pflanzenstücke werden waagerecht im Insektenhotel befestigt, während Pflanzenstängel mit Mark senkrecht angebracht werden. Solitärbienen präferieren etwa 50 Zentimeter lange Zweige von Himbeeren, Brombeeren, Disteln, Heckenrosen und Flieder.

Holzwolle

Florfliegen schützen sich im Insektenhotel vor der winterlichen Kälte. Rot gestrichene Abdeckungen ziehen die nützlichen Insekten an, die durch vorgefertigte Öffnungen in den Innenbereich gelangen. Sie fühlen sich in weicher Holzwolle wohl, denn diese bietet wärmende Zwischenräume. Marienkäfer und Ohrwürmer nehmen die Behausung ebenfalls gerne an.

Zapfen

Die Früchte von Kiefern und Tannen dienen Spinnen, Florfliegen, Käfer und Ohrwürmern als Versteck während des Tages. Verzichten Sie darauf, Zapfen im Insektenhotel für Wildbienen zu verwenden, denn Ohrwürmer gelten als Pollendiebe. Stellen Sie das Material besser in isolierten Behausungen in der Nähe von Blattlauskolonien zur Verfügung. Damit die Nadelgehölzfrüchte nicht heraus fallen, sollten Sie ein engmaschiges Gitter vor dem Abteil anbringen.

Tipp

Manche Wildbienen bauen Nistgänge in lehmhaltige Materialien. Sie können sich selbst Lehm für das Insektenhotel herstellen, indem Sie es mit Sand mischen. Im getrockneten Zustand sollte das Material mit dem Fingernagel bearbeitet werden können.

Text: Christine Riel
Artikelbild: JurateBuiviene/Shutterstock

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