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Wer Laub und Äste im Herbst liegen lässt, bietet Igel einen Unterschlupf

So überwintern Igel in Ihrem Garten – Tipps für das richtige Winterquartier

Wenn im Herbst das Nahrungsangebot zur Neige geht, machen Igel sich auf die Suche nach einem Platz für den Winterschlaf. Damit die putzigen Nützlinge rasch fündig werden, können Sie wertvolle Hilfestellung leisten. Wie Sie mit einfachen Mitteln für Igel das perfekte Winterquartier anlegen, erklären wir Ihnen gerne.

Vom Laubhaufen bis zum Mini-Igelhaus – Igel sind nicht wählerisch

Wichtigstes Kriterium für das perfekte Winterquartier ist der zuverlässige Schutz vor Kälte, Schnee und Regen. Indem Sie im Herbst das zusammengekehrte Laub zu einem Haufen aufschichten, machen Sie Ihre stacheligen Wintergäste bereits glücklich. Hobbygärtner mit handwerklichem Geschick bieten Igel mit einem Schutzhäuschen im Garten einen Hauch von Luxus. Die folgenden Kriterien stellen das genügsame Stacheltier vollkommen zufrieden:

  • Stabiles, undurchlässiges Dach
  • Eingang: 10 cm x 10 cm bis maximal 15 cm x 15 cm
  • Schlafraum: Flächenabmessung 30 cm x 30 cm und größer
  • Wetterfester Boden auf Unterlage aus Maschendraht zum Schutz vor Angriffen aus der Erde
  • Stroh oder Holzwolle als Nestmaterial, keine Sägespäne oder Holzhäcksel

Wenn Sie als Ausgangsmaterial eine ausgediente, hölzerne Weinkiste nehmen, reduziert dieser Kniff den Arbeitsaufwand. Ein Igelhaus für die Ewigkeit bauen Sie aus Backsteinen auf einer steinernen Grundplatte.

Tipps

Sind Sie nicht sicher, ob sich tatsächlich ein Igel in Ihrem Garten aufhält? Dann geben seine Exkremente einen deutlichen Hinweis. Igelkot ist Bleistift-dick, 2 bis 5 cm lang und läuft spitz zu. Da die stacheligen Tiere während des Laufens koten, sind ihre Hinterlassenschaften flächig verteilt und bilden keine Haufen. Im Gegensatz dazu, hinterlassen Marder eine 8 bis 10 cm lange Losung mit gedrehter Spitze.

Artikelbild: Christine Kuchem/Shutterstock

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