Hortensienblüten abschneiden oder nicht?

Auch wenn die wunderschönen Blütenbälle der Hortensie den Garten viele Wochen mit ihrem Charme verzaubern ist es irgendwann mit der Pracht vorbei. Die Blüten verlieren an Farbkraft, werden braun und sind abgeblüht. Wie Verblühtes fachgerecht entfernt wird, erklären wir in diesem Artikel.

Hortensienblüten schneiden
Verblühte Hortensienblüten können abgeschnitten werden

Verblühtes abschneiden

Damit die Hydrangea rasch neue Blüten treibt, sollten Sie Verblühtes regelmäßig abschneiden. Verwenden Sie hierzu eine scharfe Rosenschere, die sehr sauber sein sollte. Geschnitten wird direkt unterhalb der Dolde, oberhalb des nächsten Blattansatzes.

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Herausbrechen ist schonender für die Hydrangea

Wesentlich schneller regeneriert sich die Hortensie, wenn Sie die Blütendolden vorsichtig ausbrechen. Dies geht ganz einfach:

  • Hortensien-Zweig unterhalb der Blüte und oberhalb der nächsten Blattachsel mit Daumen und Zeigefinger greifen.
  • Trieb vorsichtig über den Fingernagel zur Seite wegbrechen.

Hortensienblüten zum Trocknen schneiden

Möchten Sie die Blüten der Hydrangea als Raumschmuck oder für Trockengestecke verwenden, werden diese geschnitten, wenn sie weitestgehend ausgereift sind. Damit sich die Hortensienblüten attraktiv arrangieren lassen, sollten Sie diese mit einem zwanzig Zentimeter langen Stil abschneiden. Im Anschluss können sie die Blüten durch Trocknen haltbar machen.

Rückschnitt im August

Haben Sie im Hochsommer alle verblühten Dolden herausgebrochen oder abgeschnitten können Sie gleichzeitig die Hydrangea etwas auslichten. Dadurch gelangt mehr Licht ins Innere der Hortensie, was sich sehr positiv auf die Blütenbildung auswirkt.

Tipps

Schneiden Sie die verblühten Blütenstände im Herbst nicht ab, sondern belassen Sie diese bis zum nächsten Frühjahr an der Pflanze. Die abgeblühten Dolden verströmen einen morbiden Charme, der gut ins winterliche Gartenbild passt. Gleichzeitig schützen diese die bereits für das nächste Jahr angelegten Blütenstände vor Frostschäden.

Text: Sabine Kerschbaumer

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