Hortensienblüten – romantischer Blickfang in Haus und Garten

Große Blütenbälle in Blau, Violett, Weiß, Rosa oder Rot: Kaum eine Gartenstaude beeindruckt mit einer derartigen Farbpracht wie die Hydrangea. Wie die Blüten mit dem besonderen Flair aufgebaut sind und wie Sie diese konservieren können, darauf möchten wir hier näher eingehen.

Hortensie blüht
Hortensienblüten unterscheiden sich je nach Sorte in Form und Farbe

Der Aufbau der Blüten

Wildformen der Hydrangea bilden am Triebende weiße, rosafarbene oder blaue Scheinblüten, mit denen die Pflanze Insekten anlockt. Die unscheinbaren, fruchtbaren Blüten befinden sich im Inneren und sind für Laien auf den ersten Blick häufig gar nicht als Blüte zu erkennen.

Bei den Gartenhybriden sind diese fruchten Blütenteile häufig ebenfalls zu Scheinblüten umgewandelt, sodass die Hydrangea keine Samen mehr ausbildet. Eine Ausnahme bilden die:

  • Kletterhortensie
  • Samt-Hortensie
  • Eichblatthortensie
  • Tellerhortensie.

Bei diesen Arten gelingt deshalb unter Umständen auch eine Nachzucht aus Samen.

Blüten herausbrechen

Damit die Hydrangea während des gesamten Sommers neue Blüten treibt, sollten Sie Verblühtes regelmäßig ausbrechen. Alternativ können Sie die abgeblühten Dolden auch abschneiden.

Hortensienblüten trocknen

Die großen Blütenbälle lassen sich konservieren und dadurch haltbar machen. Schneiden Sie zu diesem Zweck die voll ausgereiften Hortensienblüten mit einem etwa zwanzig Zentimeter langen Stiel ab. Mischen Sie Zwei Drittel Wasser mit einem Drittel Glycerin und füllen Sie die Mischung in die Vase mit den Hortensienblüten.

Da die so getrockneten Hortensienblüten elastisch und weich bleiben, können Sie diese fast wie frische Blüten arrangieren. Sie behalten ihre volle Farbkraft für viele Monate und sind ein äußerst attraktiver Raumschmuck.

Tipps

Bildet die Hortensie ausschließlich sterile Blüten, können Sie diese dennoch selbst vermehren. Eine groß gewachsene Hydrangea lässt sich in zwei oder drei Pflanzen teilen. Auch die Nachzucht durch Stecklinge gelingt problemlos.

Text: Sabine Kerschbaumer

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