Hortensien fachgerecht umtopfen

Hortensien lassen sich hervorragend im Topf kultivieren und zieren mit ihrer Blütenpracht Terrasse oder Balkon. Die Hydrangea steckt viel Kraft in die Blütenbildung und muss deshalb regelmäßig in ein neues Pflanzgefäß umgesetzt werden.

Hydrangea umtopfen
Die Hortensie sollte alle zwei bis vier Jahre umgetopft werden

Wie oft muss umgetopft werden?

Je nach Größe der Hortensie müssen Sie die Hydrangea etwa alle zwei bis vier Jahre umtopfen. Dadurch finden die Wurzeln genügend Platz im Blumentopf.

Das richtige Pflanzgefäß

Wählen Sie einen neuen Topf der zwei, besser sogar drei Nummern größer ist als der alte Kübel. Die frische Erde dient auch als Wasserspeicher und die durstige Hydrangea muss in den Sommermonaten nicht ganz so oft gegossen werden. Achten Sie darauf, dass der Topf Löcher im Boden hat, damit überschüssiges Gießwasser ablaufen kann.

Welches Substrat eignet sich?

Verwenden Sie stets eine Spezialerde für Hortensien. Alternativ können Sie die Hydrangea in Rhododendren- oder Azaleen-Erde setzen. Diese Substrate haben einen niedrigen pH-Wert und entsprechen dadurch den speziellen Bedürfnissen der Hydrangea.

So wird umgetopft

Beim Umtopfen gilt es, einigen Besonderheiten zu beachten. Gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Pflanze einige Zeit tauchen, damit sich die Wurzeln gut mit Wasser vollsaugen können.
  • Hortensie vorsichtig aus dem alten Gefäß lösen. Gelingt dies nicht, Topf mit einer Schere aufschneiden. – Scherben über die Löcher im Topfboden legen, damit der Wasserablauf nicht durch Erde verstopft werden kann.
  • Etwas Substrat einfüllen und die Hydrangea in den Topf stellen. Die Pflanze sollte nicht tiefer sitzen als im alten Gefäß.
  • Mit Erde auffüllen und andrücken. Dabei etwa ein bis zwei Zentimeter Platz zum Topfrand lassen.
  • Hydrangea gründlich wässern. Flüssigkeit, die sich nach einiger Zeit im Untersetzer sammelt, unbedingt wegkippen.

Tipps

Die sogenannten Muttertagstöpfchen, früh blühende Hortensien die ab Februar im Handel angeboten werden, eignen sich nur bedingt fürs Freiland. Gewöhnen Sie diese im Gewächshaus herangezogenen Pflanzen nach dem Umtopfen sehr behutsam an die veränderten Bedingungen.

Text: Sabine Kerschbaumer
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