Hirse keimen lassen

Gekeimte Hirse ist nicht nur äußerst schmackhaft und vielseitig verwendbar, sondern um ein Vielfaches gesünder als das rohe Korn. Glücklicherweise erweist sich die Keimung als kinderleicht und bedarf nur wenig Ausstattung. Lesen Sie in diesem Artikel, wie Sie Ihre eigene gekeimte Hirse herstellen und wie Sie diese anschließend verwenden.

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Hirsekeime sind lecker und gesund

Anleitung

Sie benötigen:

  • ein Schraubglas mit löchrigem Deckel
  • Wasser
  • Hirse Samen
  • geben Sie die Hirse in das Glas und füllen Sie die dreifache Menge Wasser hinzu
  • lassen Sie die Körner für zwölf Stunden einweichen
  • schütten Sie das Wasser ab
  • lagern Sie das Glas in gekippter Position an einem hellen Ort
  • spülen Sie die Hirse zweimal täglich und platzieren Sie das Glas anschließend wieder in Ausgangsposition
  • nach wenigen Tagen bilden sich die ersten Triebe
  • spätestens nach vier Tagen ist die Hirse verzehrfertig
  • Vorteil gekeimter Hirse

    • nach einer dreitägigen Keimung vervielfacht sich der Vitamin Gehalt der Hirse
    • Vitamin E: 300 %
    • Vitamin C: 600 %
    • Vitamin B: je nach Art 202-1200 %
    • durch die Keimung lässt sich die Qualität der Hirse prüfen
    • die Hirse entwickelt einen milden, süßlichen Geschmack
    • durch die Spaltung komplexer Kohlenhydrate wird die Hirse bekömmlicher
    • die Keimung erhöht die Haltbarkeit
    • gute Alternative zu dem eingeschränkten Obst- und Gemüseangebot in der Winterzeit

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    Gekeimte Hirse verwenden

    • in Salaten
    • im Müsli
    • in Smoothies oder Fruchtsäften
    • aufs Brot gestreut

    Hinweis: Achten Sie bei der Keimung verstärkt auf hygienische Bedingungen. Selbstverständlich sollten Sie sich immer gründlich die Hände waschen, wenn Sie Ihre Hirse Keimlinge anrühren. Auch das Glas sollte steril sein. Ganz wichtig ist, dass sich am Boden des Glases kein Wasser staut. Dies führt zum Verderb Ihrer Keimlinge. Eine Geruchsprobe hilft, schlechte Hirse Keimlinge zu erkennen. Frisches Keimgut riecht stets frisch.

    Text: Gartenjournal.net
    Artikelbild: Ivaschenko Roman/Shutterstock

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