Eine Koniferenhecke im Garten

Koniferenhecken sind beliebt, da sie einen zuverlässigen Sichtschutz und für die heimischen Singvögel einen sicheren Nistplatz bieten. Sie schützen die Terrasse vor Wind, sind immergrün, pflegeleicht und ihre Nadeln verströmen beim Schnitt einen angenehmen Duft.

Thuja Hecke
Die Thuja ist eine sehr beliebte Heckenpflanze

Die Kennzeichen einer Koniferenhecke

Koniferenhecken sind relativ schnellwüchsig und bilden in kurzer Zeit einen Sichtschutz für Terrassen oder andere Sitzplätze. Auch als Grundstücksbegrenzung oder Beeteinfassung macht sich eine Koniferenhecke gut. Alle Koniferenarten sind immergrün und bilden auch im Winter einen Blickpunkt im Garten.
Eine Koniferenhecke macht wenig Arbeit, da höchstens ein- bis zweimal im Jahr ein Rückschnitt erforderlich ist. Schöner Nebeneffekt beim Schneiden ist der angenehme Duft der ätherischen Öle, die aus den Schnittstellen austreten. An warmen Sommertagen muss die Hecke gegossen werden, da Koniferen keinen trockenen Boden vertragen.

Lesen Sie auch

Koniferenarten

Weltweit bekannt sind um die 588 Koniferen-Sorten. Zu den Beliebtesten zählen:

  • die Eibe
  • die Thuja oder Lebensbaum
  • der Urweltmammutbaum
  • die Fichte
  • die Japanische Lärche

Die Eibe

Eiben kommen als kräftige Bäume, als Säuleneiben oder als Büsche vor. Alle wachsen langsam und sind immergrün. Im Herbst tragen sie rote Beeren, die die Vögel anlocken. Für den Menschen ist die Eibe in allen Teilen giftig.

Die Thuja

Sie ist gut winterhart, windfest und wächst zügig zu einer blickdichten Hecke. Typisch sind die eng an den Zweigen liegenden Schuppenblätter, die sich im Winter häufig olivgrün verfärben. Beim Zerreiben oder beim Schnitt setzen sie einen angenehmen Duft frei. Sie liebt einen sonnigen Standort und feuchten Boden.

Der Urweltmammutbaum

Dies ist eine Konifere, die im Herbst ihre Blätter goldgelb verfärbt und dann verliert. Sie ist ideal für sehr feuchte Bodenarten.
Ein einmaliger Schnitt sorgt für ein ansprechendes Erscheinungsbild.

Die Fichte

Fichten sind nicht oft als Hecke zu sehen. Sie sind jedoch aufgrund ihrer Schnittverträglichekit hervorragend geeignet. Ohne Schnitt können Fichten bis zu 30 m hoch werden.
Fichten stehen gern in der Sonne oder im Halbschatten, bieten einen guten Sichtschutz und vertragen auch härtere Winter.

Die Japanische Lärche

Sie gehört zu den Laub abwerfenden Arten und kann unbeschnitten bis zu 30 m hoch werden. Ein regelmäßiger Schnitt ist erforderlich. Mit ihren blaugrünen Nadeln bildet sie einen außergewöhnlichen Blickfang. Im Herbst bekommt die Lärchenhecke dann eine schöne goldgelbe Färbung.

Text: Gartenjournal.net
Social Media Manager

Melde Dich für unseren Newsletter an

Erhalten Sie den monatlichen Gartenjournal Newsletter in Ihr E-Mail Postfach. Abmelden ist jederzeit möglich.