Zählt die Glockenrebe tatsächlich zu den Giftpflanzen?

Die Glockenwinde ist eine äußerst attraktive Kletterpflanze, die in unseren Gärten überwiegend einjährig kultiviert wird. Schnellwüchsig berankt die Gartenschönheit in kürzester Zeit unansehnliche Gartenecken oder kahle Wände. Doch ist die beliebte Glockenrebe, wie immer wieder behauptet wird, giftig?

Glockenrebe ungiftig
Die Glockenrebe ist nicht giftig

Von der Glockenrebe geht keine Gefahr aus

Wir können Sie beruhigen: Die im Volksmund auch als Teufelskralle bekannte Rankpflanze ist ungiftig. Weder von den Blättern, noch von den Blüten oder Samenständen geht ein Risiko aus. Sie können die Glockenwinde also unbesorgt in Grünanlagen, in denen Kinder spielen oder in denen sich Haustiere unbeaufsichtigt aufhalten, pflanzen.

Tipps

Damit die Rankorgane der Glockenwinde den nötigen Halt finden ist es empfehlenswert, an glatten Hauswänden ein geeignetes Rankgitter anzubringen. Stimmen die Standortbedingungen und wird die Pflanze ausreichend mit Nährstoffen versorgt, legt sie eine atemberaubende Wuchsgeschwindigkeit an den Tag.

Text: Sabine Kerschbaumer

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