Giersch anpflanzen – so geht’s

Der Giersch ist ein robustes Kraut, das Sie in der Küche vielfältig verwenden können. In unserem Ratgeber erfahren Sie, wo und wie Sie den pflegeleichten Doldenblütler am besten anpflanzen und was Sie dabei grundsätzlich beachten sollten.

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Giersch sollte im eigenen Garten kontrolliert angebaut werden

Was gilt es beim Anpflanzen von Giersch prinzipiell zu beachten?

Wir warnen Sie vor: Giersch gehört zu jenen frechen Pflanzen, die sich rasend schnell und unkontrolliert vermehren. Wenn Sie Ihren Garten nicht ganz dem Doldenblütler überlassen möchten, raten wir Ihnen, das Kraut in einem großen Kübel anzupflanzen.

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Ausreden wollen wir Ihnen die Kultivierung des Giersch aber keinesfalls. Mit seinen weißen bis leicht rosaroten Blüten und den edlen Blättern ist er hübsch anzusehen – und darüber hinaus auch noch essbar sowie voller guter Inhaltsstoffe für den Körper.

Wie pflanzt man Giersch richtig an?

  • Wann: Frühjahr bis Herbst.
  • Worin: Kübel oder Kasten.
  • Wo: Absonniger bis halbschattiger Standort.
  • Womit: Samen, Stecklinge oder Ableger.
  • Substrat: Einheitserde.
  • Dünger: Organischer Gemüsedünger,(8,00€ bei Amazon*) monatlich von April bis September anwenden.
  • Gießen: Vom Frühjahr bis zum Herbst gleichmäßig feucht halten; im Winter weniger gießen.
  • Ernte: März bis Oktober.

Wichtig für die Aussaat: Der Giersch ist ein Lichtkeimer. Deshalb sollten Sie die Samen nur leicht andrücken, aber nicht mit Erde bedecken.

Tipp

So können Sie Giersch in der Küche verwenden

Giersch liefert Ihrem Körüper unter anderem blutbildendes Eisen in Kombination mit Vitamin C. Er ist eines der beliebtesten Wildkräuter und kann beispielsweise wie Spinat verwendet werden. Die Blätter des Doldenblütlers passen etwa zu Kartoffeln und Ei sowie in einen bunten Salat. Sie lassen sich auch zu einer cremigen Suppe verarbeiten. Übrigens sind selbst die dekorativen Blüten essbar.

Text: Natascha Mussger
Artikelbild: Volodymyr Nikitenko/Shutterstock