Welche Erde ist die richtige für das Gemüsebeet?

Für viele Hobbygärtner, die erstmalig ein Gemüsebeet anlegen, stellt sich die Frage: Welche Erde benötigen Gemüsepflanzen? Wie sollte das Substrat beschaffen sein, damit im Sommer reichlich Gemüse geerntet werden kann?

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Gute Erde ist weder zu lehmig noch zu sandig

Gute Erde fühlt und riecht man

Fruchtbare Böden sind durch einen hohen Humusanteil fein krümelig und riechen angenehm, etwa so wie Waldboden. Diese Struktur ist wichtig, damit Luft und Wasser gut zirkulieren können, die Pflanzenwurzeln halt finden und Nährstoffe aufnehmen können.

Die Erde sollte stark belebt sein, denn Käfer, Tausendfüßer und Regenwürmer sorgen gemeinsam mit Millionen von Bodenlebewesen für die Fruchtbarkeit der Erde.

Wie sollte die Erde beschaffen sein?

Ideal für den Gemüseanbau sind mittelschwere Böden, die ein ausgewogenes Gemisch von Sand und Ton bieten. Leichte, sandige Erde trocknet schnell aus, Nährstoffe werden rasch ausgewaschen. Schwere Böden mit hohem Tonanteil speichern zwar Nährstoffe und Wasser sehr gut, verdichten aber zu stark.

Tipps

Das beste Mittel zur Bodenverbesserung und gleichzeitig ein sehr guter Dünger ist Kompost. Auch Mist, Mulch und organischer Dünger dienen Bodenlebewesen als Nahrung und sind ein guter Nährstoffbilder.

Text: Michaela Kaiser
Artikelbild: mstudeny/Shutterstock
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