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Pflanzen und Schatten helfen bei durch Algen getrübtem Wasser

Kurztipps für klares Wasser im Gartenteich

Je günstiger der Standort eines Teiches desto klarer wird sein Wasser sein. Viele Schattenspender und möglichst wenig Laubbäume in der Nähe tragen zur Reduzierung des Algenwachstums bei und verringern die Bildung unerwünschter Biomasse auf dem Teichboden, die das Wasser im Becken rasch grün färbt.

  • bei massivem Auftreten der Algenblüte oder einsetzendem Fischsterben unbedingt die aktuellen Wasserwerte labortechnisch prüfen lassen (pH-Wert, Karbonathärte, Nitrit & Nitrat sowie Ammonium);
  • Schwebealgen und Wasserlinsen regelmäßig mit einem Kescher entfernen; gegebenenfalls Filtersysteme mit UV-Vorklärer installieren (besonders bei Teichen mit geringen Wassermengen);
  • zielgerichtete Nährstoffkonkurrenz gegen Algen mit geeigneter Teichbepflanzung einsetzen (Zypergras, Kalmus, Tausendblatt);
  • an ungünstigen Standorten können Oberflächenabsauger (Skimmer) und der Einsatz von Laubschutznetzen über dem Wasserbecken Ablagerungen von Pflanzenresten in größeren Mengen auf dem Teichboden reduzieren und im Gartenteich für klares Wasser sorgen;
  • regelmäßige Kontrollen des Teichinhalts auf Wasserverluste (Nährstoffwerte erreichen ansonsten eine kritische Konzentration);

Tipps

Stehen Teichpflanzen zu tief oder zu flach, verkümmern sie schnell und bilden damit einen unerwünschten Überschuss an Biomasse. Daher sollte bei jeder Gewächsart die pflanzenspezifische Wassertiefe genauesten eingehalten werden.

Text: Fred Lübke Artikelbild: Manfred Ruckszio/Shutterstock

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  1. JoseeRizal64
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