Gartenerde für Rasen – Tipps für den perfekten Untergrund

Rasensamen sind wählerisch, denn sie keimen und wurzeln nicht in jeder beliebigen Gartenerde. Garant für einen sattgrünen Rasenteppich ist der richtige Untergrund. Dieser Ratgeber erklärt, wie Sie Gartenboden gekonnt vorbereiten für die Aussaat von Rasen.

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Rasen braucht zum Wachsen eine gute Erde

Unterboden ebnen – Tipps für das Grobplanum

Damit sich Brachland in einen ebenmäßigen Rasen verwandelt, kommt es an auf einen sauberen, geraden Untergrund. Ein Gefälle von maximal 2 Prozent beugt Regenansammlungen und Staunässe effektiv vor. Um das Gelände zu begradigen fungieren kleine Pflöcke als Höhenmarkierungen. Mithilfe einer Laser-Wasserwaage absolvieren auch Laien notwendige Ausmessungsarbeiten präzise. So legen Sie das Grobplanum als Untergrund für Rasenerde richtig an:

  • Mit Spaten oder Schälmaschine bestehende Grassode entfernen
  • Steine, Wurzeln und Unkraut sorgfältig beseitigen
  • Boden mit Fräse oder manuell zwei Spaten tief umgraben und mit einer Harke glätten
  • Idealerweise Unkraut- oder Maulwurfvlies auslegen

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Auf dem vorbereiteten Untergrund verteilen Sie nunmehr Gartenerde als Tragschicht für den Rasen. Reichern Sie zuvor die Erde an mit Kompost, Quarzsand (8,99€ bei Amazon*) und Hornmehl. Perfekte Lebensbedingungen finden Rasengräser vor, wenn Sie Gartenerde im Vorfeld sieben. Wichtig zu beachten ist eine gleichmäßige und ebene Verteilung des Oberbodens. Das gelingt ausgezeichnet mit einem gerade geführten Rechen, um Hügel und Täler auszugleichen.

Feinplanum aus Gartenerde – so gelingt es

Lassen Sie das Grobplanum für zwei bis vier Wochen ruhen, damit sich die Gartenerde setzen kann. Daraufhin unterziehen Sie die Rasenerde vor der Aussaat folgendem Feinschliff:

  • Bester Zeitpunkt ist zwischen Mitte Mai und Mitte Juni oder Anfang September bis Anfang Oktober
  • Bei Bedarf abgesenkte Gartenerde nachmessen und auf das richtige Niveau auffüllen
  • Gesamte Fläche jäten und harken

Mithilfe einer Rasenwalze ebnen Sie größere Erdklumpen mühelos ein. Zum guten Schluss bearbeiten Sie den Oberboden mit einem Rechen, bis eine feinkrümelige Konsistenz entsteht.

Tipps

Auf den Neubaugrundstück gedeiht ein repräsentativer Rasen, wenn Sie das Areal vorab mit Gartenerde auffüllen. Wertvollen Mutterboden können Sie in Gartenbaubetrieben oder beim regionalen Wertstoffhof erwerben. Mindestens 30 Zentimeter hoch sollte die Erdschicht sein, damit Rasengräser, Zier- und Nutzpflanzen darin prächtig gedeihen.

Text: Paula Jansen
Artikelbild: aRTI01/Shutterstock

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