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Wer eine automatische Bewässerung im Garten hat, braucht im Urlaub lediglich jemanden, der sie an und aus macht

So bewässern Sie Ihren Garten im Urlaub – Die besten Methoden

Auch Gartenbesitzer nehmen ihren Jahresurlaub gerne während der schönen Sommermonate. Doch wer versorgt in dieser Zeit die Pflanzen? Und falls niemand Zeit hat bzw. die Wege zu weit sind - wie lässt sich der Garten auf die Abwesenheit und die damit ausbleibende Pflege am besten vorbereiten? Mit unseren Tipps sieht Ihr Garten auch nach einer längeren Abwesenheit noch gut aus.

Garten optimal auf den Urlaub vorbereiten

Dazu gehört natürlich, dass Sie nicht einfach ohne jegliche Vorbereitung weg fahren. Stattdessen gibt es ein paar Maßnahmen, die Pflanzen im Garten auf eine Abwesenheit vorzubereiten und so schon im Vorfeld ein paar Tage Puffer zu schaffen. Dazu gehören unbedingt die folgenden Tätigkeiten:

  • Grubbern und hacken Sie die Erde zwischen den Pflanzen noch einmal gründlich durch.
  • Wässern Sie durchdringend und reichlich alle Pflanzen.
  • Mulchen Sie den Wurzelbereich, damit weniger Feuchtigkeit einfach verdunstet.
  • Was zurückgeschnitten werden kann, schneiden Sie zurück!
  • Dies reduziert die Verdunstung und damit den Wasserverbrauch.
  • Dies funktioniert jedoch nur bei schnittverträglichen Pflanzen.
  • Haben Sie keine Scheu, auch Blüten und große Blätter zu entfernen.
  • Bei Nutzpflanzen ernten Sie, was abzuernten geht – viele Gemüse und Obstsorten reifen noch nach.

Keinesfalls sollten Sie vor Ihrer Abfahrt noch düngen! Dies regt das Wachstum und den Stoffwechsel der Pflanzen stark an und erhöht somit nur den Wasserbedarf.

Pflanzensitter engagieren

Die einfachste Methode, um die Pflanzen während des Urlaubs zu bewässern, ist ein Pflanzensitter – also Nachbarn, Freunde oder Familienmitglieder, die sich um den Garten kümmern und zum Dank dafür Gemüse und Obst mitnehmen dürfen und vielleicht noch ein nettes Mitbringsel von einer Reise erhalten. Achten Sie darauf, dass Ihre Urlaubsvertretung keinen allzu langen Anfahrtsweg hat und hinterlassen Sie ihr bestenfalls detaillierte Anweisungen (z. B. Gieße das Gurkenbeet täglich, die Rosen nur alle zwei Tage!). Wenn Sie keine Nachbarn haben oder die Familie zu weit weg wohnt, können Sie auch jemanden für diese Aufgabe bezahlen. Schüler oder Studenten freuen sich meist über einen kleinen Zuverdienst.

Automatische Bewässerungsanlage installieren

Wenn niemand zur Verfügung steht, bleibt mehr einer mehrwöchigen Abwesenheit nur die Installation einer automatischen Bewässerungsanlage. Hierfür ist jedoch in der Regel ein Wasser- und ein Stromanschluss notwendig, schließlich funktionieren einfache stromlose Bewässerungssysteme, wie Sie sie vielleicht von Topf- oder Balkonpflanzen kennen, in diesem Fall nicht. Wählen Sie keine Beregnungsanlage (es sei denn, Sie wollen lediglich den Rasen bewässern), sondern eine Tröpfchenbewässerung. Schließlich sollten die Blätter von Stauden, Sträuchern, Zier- und Nutzpflanzen nicht nass werden.

Tipps

Pflanzen an sehr sonnigen Standorten sollten Sie zudem nach Möglichkeit schattieren. Auch dies reduziert den Wasserbedarf erheblich.

Text: Ines Jachomowski Artikelbild: Stock image/Shutterstock

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