Frühlingszwiebeln lecker einlegen

Frühlingszwiebeln werden geerntet, noch bevor sich das untere Ende zwiebeltypisch verdickt. Im Gegensatz zu Speisezwiebeln sind sie nur kurz haltbar und sollten rasch verwendet werden. Eine besondere Delikatesse sind marinierte Frühlingszwiebeln, die wunderbar auf ein sommerliches Grillbuffet oder zu einer typischen Brotzeit passen.

fruehlingszwiebeln-einlegen
Eingelegte Lauchzwiebeln können als oder als Beilage gereicht werden

Sauer eingelegte Frühlingszwiebeln

Dieses Rezept eignet sich sehr gut für Lauchzwiebeln, deren Ende schon etwas größer geworden ist.

Zutaten

  • etwa 20 große Frühlingszwiebeln
  • 250 ml milder Rotweinessig
  • 125 ml Wasser
  • 1 EL Zucker
  • 5 Gewürznelken
  • 5 Wacholderbeeren
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Zweig Estragon
  • 1 ausreichend großes Glas mit Schraubdeckel

Lesen Sie auch

Zubereitung

  • Frühlingszwiebeln waschen und putzen.
  • Das dunkelgrüne Ende abschneiden und 5 Minuten in heißem Wasser blanchieren.
  • In ein Glas füllen.
  • Wasser, Essig und Gewürze aufkochen.
  • Frühlingszwiebeln mit dem noch heißen Sud übergießen.
  • Glas verschließen und im Kühlschrank eine Woche gut durchziehen lassen.

Asiatisch angehauchte Frühlingszwiebeln

Honig und Aceto balsamico geben den Zwiebeln eine besondere Note. Die auf diese Weise eingelegten Zwiebelchen passen hervorragend zu gegrilltem Fleisch.

Zutaten

  • etwa 30 zarte Frühlingszwiebeln
  • 500 ml weißer Aceto balsamico
  • 500 ml Wasser
  • 150 g würziger Honig, beispielsweise Waldhonig
  • 1 EL Senfkörner
  • 1 TL Pfefferkörner
  • 1 hohes Glas mit Bügelverschluss

Zubereitung

  1. Frühlingszwiebeln waschen und putzen.
  2. Essig, Wasser und die Gewürze aufkochen und etwa 5 Minuten sanft köcheln.
  3. Während dieser Zeit die Zwiebeln mit dem dunklen Teil nach oben in ein großes Glas stellen.
  4. Sud darüber gießen und verschließen, sodass die Zwiebeln vollständig bedeckt sind.
  5. Mindestens drei Tage kühl und dunkel gelagert gut durchziehen lassen.

Tipps

Für Lauchzwiebeln typisch ist, dass sie im Gegensatz zu Speisezwiebeln nicht in der Lage sind, eine rundliche Zwiebel unter der Erde zu bilden. Bei ihnen verdickt sich lediglich der Schaft über der Erde zylindrisch. Zudem schmecken Frühlingszwiebeln deutlich milder als Speisezwiebeln.

Text: Michaela Kaiser
Artikelbild: Jiri Hera/Shutterstock

Melde Dich für unseren Newsletter an

Erhalten Sie den monatlichen Gartenjournal Newsletter in Ihr E-Mail Postfach. Abmelden ist jederzeit möglich.