Forsythie Merkmale
Die Forsythie wird auch Goldlöckchen genannt

Der beliebte Zierstrauch Forsythie: Ein Steckbrief

Forsythien sind in fast jedem Ziergarten zu finden. Die leuchtend gelben Blüten gehören zu den Vorboten des Frühlings. Bei Bienen und anderen Insekten sind die Sträucher allerdings weniger begehrt. Wissenswertes zum beliebten Frühlingsblüher.

Steckbrief der Forsythie

  • Botanischer Name: Forsythia x intermedia
  • Kreuzung aus: Forsythia suspensa × F. viridissima
  • Volkstümliche Namen: Goldlöckchen, Goldflieder, Stangen-Blütler (Süddeutschland)
  • Familie: Ölbaumgewächse (Oleaceae)
  • Sorten: diverse Züchtungen
  • Pflanzengruppe: Zierstrauch, Frühlingsblüher
  • Herkunft: Asien (China)
  • Verwendung: Gartenstrauch, Heckenpflanze, Kübelpflanze, Bonsai, Hochstamm
  • Wuchsform: mesoton
  • Höhe: bis zu vier Meter, Zwerg-Sorten bis zwei Meter
  • Blütenfarbe: Hellgelb, Goldgelb, Dunkelgelb, Weiß
  • Blätter: Grün, länglich, am Rand gezackt
  • Immergrün: Nein, verliert im Herbst die Blätter
  • Zweige: zunächst aufrecht, später verzweigend, gelegentlich überhängend
  • Wurzeln: flachwurzelnd und reich verzweigt, bildet Ausläufer, ältere Wurzeln teilweise sehr kompakt
  • Winterhart: Bis auf weiße Forsythien vollständig winterhart
  • Giftigkeit: schwach giftig, auch für Hunde und Katzen
  • Besonderheiten: Hybride, selten befruchtbare Blüten
  • Alter: länger als 30 Jahre

Wissenswerte Besonderheiten der Forsythie

Forsythien wachsen mesoton, das bedeutet, dass Neutriebe zumeist aus dem Inneren des Strauches treiben. Sie wachsen zunächst als aufrechte Ruten heran. Mit der Zeit verholzen sie unten und verzweigen sich oben.

Die Blüten erscheinen vor den Blättern. Erst wenn sie verblüht sind, entwickeln sich an den Knospen die grünen Blätter.

Nur an mehrjährigen Trieben wachsen Blüten. Die meisten Blüten tragen Zweige, die erst im Vorjahr ausgetrieben sind.

Wissenswertes zur Pflege

  • Standort: Wächst fast überall
  • Pflanzzeit: Frühjahr
  • Blütezeit: März bis Mai
  • Vermehrung: Stecklinge, Ableger, Absenker

Forsythien müssen regelmäßig geschnitten werden, da sie sonst sehr ausufern können und mit der Zeit blühfaul werden.

Die Ziersträucher vertragen auch als alte Pflanzen radikale Rückschnitte gut.

Die sonstige Pflege ist nicht aufwendig, da die Sträucher fast überall gedeihen, wo der Boden weder zu feucht noch zu trocken ist.

Erst seit 1833 in Europa bekannt

Die Forsythie wird noch nicht lange in europäischen Gärten gezogen. Erst 1833 kam der blühende Zierstrauch von China nach Europa.

Tipps

Den Namen Forsythie verdankt der Zierstrauch dem schottischen Botaniker William Forsyth. Er war Ende des 17. Jahrhunderts als britischer Hofgärtner unter anderem für Kensington Gardens zuständig.

Text: Sigrid Hestermann

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