Forsythie als Bonsai ziehen
Die Forsythie lässt sich wegen ihrer guten Schnitteigenschaften auch als Bonsai ziehen

Die Forsythie als Bonsai ziehen

Die Bonsai-Zucht ist ein beliebtes Hobby bei fortgeschrittenen Gärtnern. Wenn Sie das Ziehen der Minibäume ebenfalls einmal ausprobieren wollen, ist die Forsythie ein geeignetes Objekt. Für den Anfang ist es sinnvoll, einen vorgezogenen Bonsai zu kaufen und sich mit der Pflege vertraut zu machen.

Früher Artikel Für Bienen sind Forsythien leider völlig wertlos

Forsythie als Bonsai pflanzen

Bonsai-Forsythien werden in einem geeigneten Pflanzgefäß gezogen. Gefüllt wird das Gefäß mit einer Mischung aus Humus, Akadamaerde und Lavasplitt.

Das Bäumchen darf das ganze Jahr über im Freien stehen.

Die Pflege des Bonsai-Bäumchens

Damit die Bonsai-Forsythie ihre charakteristische Form behält, braucht sie optimale Pflege:

  • Gießen
  • Düngen
  • Umtopfen
  • Drahten

Gießen

Bonsai-Forsythien dürfen nie ganz austrocknen. Gießen Sie regelmäßig, vermeiden Sie aber Staunässe.

Düngen

Während Sie Forsythien im Freiland nicht düngen müssen, ist es bei der Bonsai-Pflege notwendig. Verwenden Sie einen speziellen Bonsai-Dünger, den Sie im Fachhandel bekommen. Von Frühjahr bis Herbst wird nach Anleitung gedüngt. Nur während der Blüte und direkt nach dem Umtopfen wird kein Dünger gegeben.

Umtopfen

Alle zwei Jahre setzen Sie die Bonsai-Pflanze in eine größere Schale. Tauschen Sie dabei den größten Teil des Pflanzsubstrats aus. Das Umtopfen ist auch notwendig, damit Sie den Wurzelballen beschneiden können.

Drahten

Um Neutriebe in die gewünschte Form zu bringen, werden die Zweige mit Aluminiumdraht umwickelt und gebogen. Mitte Mai entfernen Sie die Drähte, um das Wachstum der Zweige nicht zu behindern.

So wird der Bonsai geschnitten

Anders als bei normalwüchsigen Forsythien müssen Sie beim Bonsai nicht nur die Zweige, sondern auch die Wurzeln regelmäßig schneiden.

Forsythienzweige schneiden

Damit der Bonsai eine reiche Blüte entwickelt, wird er wie alle Forsythien erst nach der Blütezeit zurückgeschnitten. Dabei werden möglichst nur Ästchen entfernt, die älter sind und bereits Blüten getragen haben.

Wurzelballen beschneiden

Alle zwei Jahre beim Umtopfen beschneiden Sie den Wurzelballen. Dadurch verzweigen sich die Wurzeln besser und geben dem Bonsai das kompakte Aussehen.

Tipps & Tricks

Bonsai-Forsythien vertragen auch Minustemperaturen. Sicherheitshalber sollten Sie den Topf in Torf setzen und die Oberfläche zusätzlich mit Erde bedecken. Wenn es sehr kalt wird, schützen Sie den Bonsai mit einer Plastikfolie.

Text: Sigrid Hestermann

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