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Die Euphorbia tirucalli lässt sich über Stecklinge vermehren

Pflege-Tipps für die Gattung Euphorbia

Die Pflanzengattung Euphorbia wird im deutschsprachigen Raum üblicherweise auch als Gattung der sogenannten Wolfsmilchgewächse bezeichnet. Den über 2.000 bekannten Arten dieser Gattung ist ein latexartiger und meistens ziemlich giftiger Pflanzensaft gemein, ansonsten präsentieren sich die diversen Wolfsmilchgewächse in einer schier unüberblickbaren Vielgestaltigkeit.

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Was ist beim Gießen einer Euphorbia zu beachten?

Grundsätzlich ist es sehr schwierig, Aussagen zur Pflege der Gattung als Ganzes zu machen, da es Wolfsmilchgewächse mit Anpassungen an die verschiedensten Standortbedingungen gibt. Allerdings wächst ein großer Teil der Euphorbien sukkulent und benötigt daher nur gelegentliche und sehr sparsam bemessene Wassergaben. Die wie ein Kaktus aussehende Dreikantige Wolfsmilch sollte auch beim Thema Feuchtigkeit wie ein Kaktus behandelt und nur sehr zurückhaltend gegossen werden. Außer der Sumpf-Wolfsmilch haben alle anderen Wolfsmilcharten eine Abneigung gegen Staunässe im Wurzelbereich. Weihnachtssterne vertragen es nicht sehr gut, wenn sie mitsamt den Blättern mit Wasser besprüht werden. Sie sollten eher mit dem gesamten Wurzelballen durchdringend gewässert werden.

Wie kommt eine Euphorbia mit dem Umtopfen zurecht?

Grundsätzlich sind Euphorbien beim Umtopfen eher unempfindlich, für die sukkulenten Arten sollte allerdings auch spezielle Kakteenerde verwendet werden. Seien Sie vorsichtig und schützen Sie sich mit geeigneten Handschuhen vor Verletzungen durch mitunter sehr spitze Dornen. Außerdem sind das Umtopfen und der Schnitt nicht immer ungefährlich, da man dabei mit dem giftigen Milchsaft in Berührung kommen kann.

Sollten die Unterarten der Gattung Euphorbia geschnitten werden?

Zwingend notwendig ist ein Rückschnitt für das gesunde Wachstum von Euphorbien nur äußerst selten. Allerdings eignen sich die folgenden Wolfsmilchgewächse besonders gut für eine Vermehrung durch Stecklinge:

Welche Schädlinge und Krankheiten können den Euphorbien gefährlich werden?

Von Schnecken werden Euphorbien gemieden wie die Pest. Weiße Fliegen und Blattläuse können bei den Wolfsmilchgewächsen gelegentlich zum Problem werden und mit den handelsüblichen Mitteln bekämpft werden.

Was ist beim Düngen von Wolfsmilchgewächsen zu beachten?

Wolfsmilcharten wie die Balkan-Wolfsmilch oder die Schatten-Wolfsmilch lassen sich im Garten gut mit abgelagertem Kompost versorgen, dem etwas Rindenmulch untergemischt wird. Dagegen werden die als Zimmerpflanzen kultivierten Euphorbien (die in der Regel auch Sukkulenten sind) etwa 14-tägig mit Kakteendünger versorgt. Dies gilt allerdings nur für die sommerliche Wachstumsphase, da die Düngung während der Wintermonate eher komplett zurückgefahren werden sollte.

Wie können die verschiedenen Euphorbia-Arten überwintert werden?

Viele Unterarten der Gattung Euphorbia werden nicht zuletzt deshalb als Zimmerpflanzen kultiviert, weil sie nur sehr eingeschränkt oder überhaupt nicht frosthart sind. Diese Euphorbien können als Kübelpflanzen zwar den Sommer über im Freien stehen, sollten allerdings rechtzeitig vor dem Winter an einen hellen und mindestens 10 bis 15 Grad Celsius warmen Platz im Haus gebracht werden. Nichtsdestotrotz gibt es aber auch unter den Wolfsmilchgewächsen Arten, die den Winter hierzulande mit einem gewissen Kälteschutz im Freien überstehen können.

Tipps

Achten Sie bei der Vielfalt an Formen und Besonderheiten stets ganz genau auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Euphorbia. Nur so können Sie das Potenzial der jeweiligen Pflanze gezielt ausschöpfen und sich über ein gesundes Wachstum freuen.

Artikelbild: wasanajai/Shutterstock

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