Welche Erde braucht der Elefantenfuß?

Der Elefantenfuß gilt zu Recht als pflegeleicht und anspruchslos. Er braucht keine sonderlich nährstoffreiche Erde, die hat er in seiner mexikanischen Heimat nämlich auch nicht. Dort wächst er trotzdem zu einem stattlichen Baum heran.

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Der Elefantenfuß braucht nährstoffarme, durchlässige Erde

Möchten Sie es sich leicht machen, dann pflanzen Sie Ihren Elefantenfuß in handelsübliche Kakteenerde, auch Palmenerde ist gut geeignet. Verwenden Sie lieber gewöhnliche Blumenerde, dann sollten Sie dies unbedingt mit Tongranulat oder etwas Sand auflockern. Dadurch wird sie durchlässiger und auch etwas magerer. Eine zu hohe Nährstoffkonzentration bekommt dem Elefantenfuß nicht sehr gut.

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Idealerweise ist die gewählte Erde auch gut durchlässig, denn der Elefantenfuß verträgt keine Staunässe. Eine etwas längere Trockenheit übersteht er deutlich besser. In seinem dicken Stamm speichert er nämlich Wasser.

Wann sollte der Elefantenfuß umgetopft werden?

Etwa alle drei bis fünf Jahre sollten Sie Ihren Elefantenfuß umtopfen. Dann ist die alte Erde verbraucht und die Pflanze braucht einen größeren Topf. Wichtig für die Wahl des richtigen Zeitpunkts ist jedoch nicht der Kalender, sondern das Wachstum Ihres Elefantenbaums.

Erst wenn der Topf sichtbar zu klein wird, sollten Sie handeln. Ist Umtopfen noch nicht wieder nötig, dann geben Sie dem Elefantenfuß ein wenig Dünger. Dieser sollte jedoch gering dosiert werden um eine Überdüngung zu vermeiden.

Das Wichtigste in Kürze:

  • magere Erde bevorzugt
  • locker und durchlässig
  • Staunässe und Überdüngung vermeiden
  • ideal und einfach: Kakteenerde oder Palmenerde
  • günstige Lösung: Blumenerde mit Sand oder Tongranulat gemsicht

Tipp

Möchten Sie keine teure Kakteen- oder Palmenerde kaufen, dann mischen Sie handelsübliche Blumenerde mit Sand oder Tongranulat. Auch darin fühlt sich Ihr Elefantenfuß wohl.

Text: Ursula Eggers
Artikelbild: Ralf Geithe/Shutterstock

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