Elefantenfuß umtopfen – Anleitung und Tipps

Mit seiner verdickten Stammbasis erinnert der Elefantenfuß tatsächlich entfernt an Dickhäuter-Füße. Der sukkulente Exot ist eine ideale Anfängerpflanze, die nicht allzu viel Pflege braucht. Alle paar Jahre sollten Sie das Gewächs jedoch in frisches Substrat umtopfen. So gehen Sie dabei vor.

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Der Elefantenfuß muss nur selten umgetopft werden

Wie topft man einen Elefantenfuß um?

Alle drei bis fünf Jahre sollte man den Elefantenfuß im Frühjahr umtopfen. Dann ist das alte Substrat verbraucht und sollte ausgetauscht werden. Am besten eignet sich Kakteen- oder Palmenerde, als Pflanzgefäß ist eine flache, aber weite Schale die beste Wahl.

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Wann muss man einen Elefantenfuß umtopfen?

Die beste Zeit zum Umtopfen des Elefantenfußes – sowie auch von anderen Zimmerpflanzen – ist das Frühjahr. Zu diesem Zeitpunkt, wenn die Tage wieder länger werden und die Lichtintensität steigt, investieren Pflanzen all ihre Energie ins Wachstum. Deshalb wurzelt der Elefantenfuß im Frühjahr besonders schnell wieder an und ist zudem besser in der Lage, neue Wurzeln auszubilden.

Fragt man hingegen, wie oft man den Elefantenfuß umtopfen sollte, lautet die Antwort: etwa alle drei bis fünf Jahre. Die Pflanze wächst sehr langsam und braucht nur wenige Nährstoffe.

Was für Erde braucht ein Elefantenfuß?

Verwenden Sie zum Umtopfen des Elefantenfußes möglichst magere, lockere und gut durchlässige Erde. Sehr gut eignet sich handelsübliche Kakteenerde, auch in Grünpflanzen- bzw. Palmenerde fühlt sich Beaucarnea recurvata wohl. Haben Sie beides nicht zu Hand, lässt sich hochwerte Blumen- oder Zimmerpflanzenerde mit etwas Sand und Tongranulat abmagern und durchlässiger machen. Ohnehin benötigt der Elefantenfuß nicht viel Erde, zudem verbraucht er diese deutlich langsamer als viele andere Zimmerpflanzen. Dies ist auch der Grund, weshalb Sie den Elefantenbaum nicht so oft umtopfen müssen.

Welches Pflanzgefäß sollte man für den Elefantenfuß wählen?

Da der Elefantenfuß ein Flachwurzler ist, braucht er keinen tiefen Pflanztopf. Besser ist es, eine weite Schale zu verwenden – diese muss nur wenig breiter sein als die verdickte Stammbasis. Zudem kommt der auffällige Wuchs der Pflanze in einem solchen Gefäß am besten zur Geltung. Viel wichtiger ist es hingegen, dass die Schale möglichst aus einem natürlichen Material wie Keramik oder Ton besteht: So steht der Elefantenfuß stabiler, außerdem wirkt das Gesamtbild harmonischer. Das Pflanzgefäß muss zudem zwingend über ein Abflussloch verfügen, damit überschüssiges Gießwasser abfließen kann.

Was muss man beim Umtopfen des Elefantenfußes beachten?

Lassen Sie das Substrat vor dem Umtopfen des Elefantenfußes etwas abtrocknen, da sich trockene Erde leichter von den Wurzeln löst. Gehen Sie beim Umtopfen wie folgt vor:

  • neues Pflanzgefäß vorbereiten: Tonscherbe auf Abflusslöcher legen, dünne Drainageschicht aus Blähton (5,00€ bei Amazon*) einfüllen
  • Substrat gegebenenfalls mit Tongranulat mischen
  • Pflanze austopfen
  • an den Wurzeln anhaftende Erde vorsichtig abschütteln
  • eventuell kaputte oder faulige Wurzeln abschneiden
  • Pflanze in neuen Topf einsetzen und Erde einfüllen
  • gut angießen

Um eventuelle Luftlöcher zu schließen, klopfen Sie die Pflanzschale mehrmals leicht auf eine harte Unterlage. Stellen Sie den Elefantenfuß zur Erholung anschließend für ca. 14 Tage an einen warmen, halbschattigen Platz und gewöhnen ihn erst dann wieder an mehr Sonne.

Tipp

Wann ist ein Rückschnitt beim Elefantenfuß möglich?

Das Umtopfen ist auch eine gute Gelegenheit, um den Elefantenfuß zu schneiden. Sie können beispielsweise den Stamm kappen, um die Pflanze zu einer stärkeren Verzweigung anzuregen.

Text: Ines Jachomowski
Artikelbild: Enadan/stock.adobe.com