Dahlien richtig pflegen – Dahlienpflege leicht gemacht

Die meisten Dahlien sind mehrjährige Züchtungen, die viele Jahre lang Garten und Balkon verschönern. Viel Pflege brauchen die lange blühenden Sommerblumen nicht. Was Sie beachten müssen, um Ihre Dahlien richtig zu pflegen.

Georginen pflegen
Dahlien brauchen regelmäßig Wasser; das Abschneiden von Verblühtem verlängert die Blütezeit
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Die werden Dahlien richtig gegossen?

Dahlien dürfen weder zu feucht noch zu trocken stehen. Lassen Sie die Erde im Garten oder Topf ruhig etwas antrocknen. Dann aber ist es höchste Zeit, wieder Wasser zu geben.

Staunässe vertragen die Dahlienknollen gar nicht. Auf einem durchlässigen Boden besteht aber keine Gefahr.

Georginen sollten Sie immer von unten gießen. Da die Blumen gern direkt in der Sonne stehen, besteht bei feuchten Blättern die Gefahr, dass diese verbrennen.

Müssen Dahlien gedüngt werden?

Dahlien bevorzugen einen nährstoffreichen Boden. Wenn Sie vor dem Pflanzen die Erde mit Kompost, Rinderdung und Hornspäne anreichern, reicht das meist für die ganze Gartensaison aus.

Falls Sie zusätzlich düngen möchten, verwenden Sie nur organischen Dünger, damit die Georginen nicht zu viel Stickstoff bekommen. Sie entwickeln dann kaum Blüten.

Ab August dürfen Sie Dahlien gar nicht mehr düngen, da sie sehr schnell überdüngt sind und die Knollen die Zeit im Winterquartier dann nicht überstehen.

Dürfen Dahlien umgepflanzt werden?

Da die Knollen ohnehin im Herbst ausgegraben und im Frühjahr wieder eingepflanzt werden, sollten Sie auf das Umpflanzen ganz verzichten.

Werden Dahlien geschnitten?

Während der Blüte sollten Sie Verblühtes sofort schneiden. Dadurch verlängern Sie die Blütezeit.

Im Herbst wird die Pflanze heruntergeschnitten, bevor sie überwintert wird. Lassen Sie aber einen Wurzelhals von mindestens sechs Zentimetern stehen, da die neuen Triebe aus dem Wurzelhals wachsen.

Welche Krankheiten können bei Georginen auftreten?

  • Blattflecken-Krankheit
  • Mehltau
  • Virusinfektionen
  • Trockenfäule

Virusinfektionen und Blattflecken-Krankheit entstehen meist dann, wenn die Dahlien zu schattig und zu feucht stehen. Gerade in regenreichen Sommern mit starken Temperaturunterschieden tritt Mehltau sehr häufig auf.

Gegen Viruserkrankungen, die an gelblich-grünen Flecken zu erkennen sind, lässt sich nicht viel unternehmen. Befallene Georginen sollten über den Hausmüll entsorgt werden.

Trockenfäule betrifft die Dahlienknollen im Winterquartier. Sie wird vermutlich durch ein Virus ausgelöst. Betroffene Knollen müssen Sie wegwerfen.

Auf welche Schädlinge müssen Sie achten?

Schnecken fressen vor allem die jungen Triebe sehr gern. Auch Blattläuse treten häufig auf. Sehr zu schaffen machen Wühlmäuse den Georginen. Sie fressen die Knollen an und beschädigen sie so sehr, dass die Pflanze eingeht.

Wie werden Dahlien überwintert?

Da Dahlien nicht winterhart sind, müssen sie im Herbst ausgegraben und die trockenen Knollen im Keller oder an einem anderen Ort kühl aber frostfrei überwintert werden.

Tipps & Tricks

Der botanische Name der Dahlie lautet Dahlia. Die Zierpflanze erhielt ihren Namen als Ehrung für den schwedischen Botaniker Andreas Dahl.

Text: Sigrid Hestermann
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