Japanischer Hartriegel
Cornus kousa ist eine bizarre Schönheit für den Garten

Wissenswertes zum Cornus Kousa (Japanischer Hartriegel)

Sie rauben uns beide den Atem mit individuellen Attributen. Cornus kousa und Cornus officinalis sorgen indes beim Erwerb für Ratlosigkeit, da mitunter beide Ziersträucher unter der Bezeichnung Japanischer Hartriegel zu entdecken sind. Um ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, stellen wir Ihnen zunächst die Antworten auf häufige Fragen vor, anhand derer die Unterschiede des Cornus kousa zum Cornus officinalis zum Ausdruck kommen.

Welcher Standort ist geeignet?

In seinem natürlichen Verbreitungsgebiet sucht sich ein Cornus kousa mit Vorliebe einen Platz entlang des Waldrandes. Das furiose Blütengehölz erzielt sein Optimum unter folgenden Rahmenbedingungen:

  • Helle bis lichtschattige Lage ohne pralle Mittagssonne
  • Ohne Gefahr von sommerlicher Stauhitze
  • Gerne luftfeucht, in der Nähe von Teich oder Bachlauf

Mit einer Wuchshöhe von durchschnittlich 4 Metern, ist ein Japanischer Blumen-Hartriegel somit der ideale Kandidat, um sich vor der dunklen Kulisse mächtiger Laubgehölze in Szene zu setzen, wie seinem hoch aufragenden Artgenossen, dem Cornus officinalis.
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Welche Erde braucht die Pflanze?

Anspruchsvoll erweist sich ein Cornus kousa in Punkto Bodenbeschaffenheit. Weisen Sie dem Ziergehölz einen Platz in sandig-humoser und gut durchlässiger Erde zu. Ein hoher Gehalt an Nährstoffen ist ebenso wünschenswert, wie ein frischer bis mäßig-trockener Feuchtigkeitsgrad. Ungeachtet seiner Vorliebe für einen luftfeuchten Standort, darf der Boden nicht durch Staunässe bedroht sein.
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Wann ist Blütezeit?

Cornus kousa präsentiert seine Blütenpracht im Mai und Juni. Somit setzt er die Blüte des Cornus officinalis nahtlos fort, was eine Vergesellschaftung der beiden Hartriegel-Arten nahelegt. Um Blüten im eigentlichen Sinn handelt es sich hier nicht. Tatsächlich begeistert uns der Japanische-Blumen-Hartriegel mit kleinen Köpfchen, umringt von 4 prachtvollen weißen oder rosafarbenen Hochblättern.
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Cornus kousa richtig schneiden

Als frühsommerlicher Blütenstrauch, erhält ein Cornus kousa seinen zentralen Form- und Erhaltungsschnitt im Spätwinter an einem frostfreien, bedeckten Tag. Kürzen Sie zu lange Triebe getrost auf die gewünschte Länge ein, da das Gehölz gut schnittverträglich ist. Wenngleich ein Rückschnitt per se nicht zwingend erforderlich ist, darf das alljährliche Auslichten nicht versäumt werden. Überdies spricht nichts dagegen, naseweise Zweige unmittelbar nach der Blüte zu schneiden. Dabei gilt es zu bedenken, dass Sie sich teilweise der dekorativen und schmackhaften Steinfrüchte berauben.
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Cornus kousa vermehren

Beim Erwerb eines Cornus kousa werden Sie sehr wahrscheinlich der fulminanten Strahlkraft seiner Hybriden erliegen. Die wunderschönen Sorten sind freilich einzig mittels Veredelung durch die Hand des Gärtnermeisters zu vermehren. Demgegenüber gelingt die Nachzucht der reinen Wildart ganz unkompliziert mit Stecklingen, Steckhölzern, Absenkern oder Aussaat.
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Schöne Sorten

Bevor Sie sich im Folgenden mit Antworten auf häufige Fragen rund um den Cornus officinalis beschäftigen, laden wir Sie ein zu einem kurzen Ausflug in die faszinierende Sortenvielfalt des Cornus kousa:

  • Venus: Der Weltstar unter den Japanischen Blumenhartriegeln mit cremeweißem Blütenrausch im Mai und Juni; 200-400 cm
  • Kreuzdame: Florales Kartenspiel mit kreuzförmig angeordneten weißen Hochblättern um eine kugelige Mitte; 350-500 cm
  • Ben Fuji: Eine kompakte Sorte, die uns mit rosafarbenen Hartriegel-Blüten erfreut; ideal für den Kübel; 175-250 cm
  • Goldstar: Die wertvolle Züchtung trumpft auf mit gelb gezeichneten Blättern und weißen Blüten; 150-200 cm
  • China Girl: Der majestätische Cornus kousa empfiehlt sich als Solitär für den großen Garten; 400-600 cm

Beiträge aus dem Forum

  1. Andreas
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