Blumenstrauß konservieren: Drei tolle Möglichkeiten

Damit ein Blumenstrauß auch Jahre, nachdem Sie ihn bekommen haben, einen schönen Anblick bietet, muss er mit der richtigen Methode konserviert werden. Hierfür bieten sich verschiedene Alternativen an:

blumenstrauss-konservieren
Manche Sträuße wollen nicht in Vergessenheit geraten
  • Konservierung an der Luft,
  • Trocknen mit Trockensalz,
  • Wachsüberzug der Blüten,
  • Glycerin.

Blumenstrauß an der Luft trocknen

Dies ist die wohl unkomplizierte Möglichkeit.

  1. Zum Trocknen wird das Bouquet nochmals fest zusammengebunden.
  2. Hängen Sie es anschließend an einem dunklen, luftigen Ort kopfüber auf.
  3. Lassen Sie es dort trocknen, bis die Blätter beim Darüberstreichen sanft rascheln. Das kann, abhängig von den Blumen, bis zu zwei Monate dauern.
  4. Konservieren Sie den Strauß zusätzlich mit einer dünnen Schicht Klarlack oder extra starkem Haarspray.

Lesen Sie auch

Diese Methode eignet sich sehr gut für Rosen, Hortensien, Schleierkraut und Protea. Allerdings büßen die Blüten ein wenig von ihrer Farbkraft ein. Der Strauß erhält dadurch jedoch einen ganz besonderen Charme.

Trockensalz oder Silica für empfindliche Blumen

Um einen Blumenstrauß auf diese Weise zu konservieren benötigen Sie:

  • Trockensalz oder Siliciagel-Kügelchen
  • ein ausreichend großes, dicht verschließbares Gefäß
  • Bedecken Sie den Boden des Behältnisses mit etwa zwei Zentimeter Trockenmittel.
  • Strauß über die Bodenschicht legen.
  • Zwischenräume vorsichtig mit Trockensalz oder Silicagel auffüllen.
  • Bei den zarten Blüten besonders behutsam vorgehen.
  • Gefäß dicht verschließen. Die Trocknung dauert nun drei bis sieben Tage.
  • Nach dieser Zeit aus dem Behälter nehmen und überschüssiges Trockenmaterial sanft abschütteln.
  • Trocknen Sie den Blumenstrauß auf diese Weise, bleibt die Farbkraft der Blüten nahezu unverändert.

    Schlaffe Blumen mit Wachs festigen

    Möchten Sie einen Strauß fast für die Ewigkeit konservieren, können Sie die Blumen mit Wachs überziehen. Ideal ist spezielles Tauchwachs, das Sie farbneutral im Bastelbedarf erhalten. Die Blüten bekommen durch diesen Überzug ein glänzendes Aussehen.

    1. Erhitzen Sie das Wachs im Wasserbad.
    2. Kontrollieren Sie hierbei die Temperatur. Damit die Blumen nicht verbrennen, sollte diese nicht über 60 Grad ansteigen.
    3. Jede einzelne Blüte kurz in das Wachsbad tauchen und dabei langsam drehen, damit sich das Material gut verteilt.
    4. Blume aufrichten und die Blütenblätter gegebenenfalls mit einer Nadel in Form bringen.
    5. Einzeln an einer Leine aufgehängt trocknen.
    6. Sobald das Wachs ausgehärtet ist, können Sie den Blumenstrauß wieder zusammensetzen.

    Konservierung mit Glycerin

    Diese Methode eignet sich gut für kleine Sträuße, deren Blumen feste Stängel haben.

    1. Schneiden sie das Bouquet frisch an, damit die Lösung rasch aufgenommen wird.
    2. Mischen Sie einen Teil Glycerin mit zwei Teilen Wasser und stellen Sie den Blumenstrauß hinein.
    3. Lassen Sie ihn so lange in der Flüssigkeit stehen, bis sich an den Blütenblättern keine Tröpfchen mehr zeigen.

Tipps

Rosen lassen sich auch durch Kandieren haltbar machen. Mischen Sie hierzu einen Becher Zucker mit einem Becher Wasser und erhitzen Sie alles. Den Sirup in ein Gefäß füllen und die Blume hineintauchen. Auf Wunsch können Sie noch einige Zuckerkristalle auf die Blüte streuen. Alles gut trocknen lassen.

Text: Michaela Kaiser
Artikelbild: Shokhina/Shutterstock

Melde Dich für unseren Newsletter an

Erhalten Sie den monatlichen Gartenjournal Newsletter in Ihr E-Mail Postfach. Abmelden ist jederzeit möglich.