Bergflockenblume gießen
Die Bergflockenblume ist sehr pflegeleicht

Die Pflege der Bergflockenblume ist nicht aufwändig

Bergflockenblumen sind aus einem naturnahen Garten oder einem Bauerngarten kaum wegzudenken. Die Stauden sorgen mit den filigranen rosa oder blauen Blüten aber auch im Kübel für echtes Sommerfeeling. Dabei braucht die Bergflockenblume nur sehr wenig Pflege.

Wie wird die Bergflockenblume gegossen?

Bergflockenblumen dürfen niemals ganz austrocknen, vertragen aber überhaupt keine Staunässe. Gießen Sie an heißen Tagen regelmäßig, vor allem, wenn Sie die Staude im Kübel pflegen.

Verwenden Sie möglichst Regenwasser, da Bergflockenblumen auf kalkhaltiges Leitungswasser mit Farbveränderungen reagieren.

Wie oft muss gedüngt werden?

Sorgen Sie bereits beim Pflanzen für Nährstoffe, indem Sie reifen Kompost oder Hornspäne unter die Pflanzerde mischen. Später reichen zwei Düngungen – einmal im Frühjahr und einmal im Herbst – völlig aus.

Wann wird die Bergflockenblume am besten geschnitten?

Schneiden Sie während der Blütezeit kontinuierlich alle verblühten und vertrockneten Pflanzenteile ab. Im Herbst dürfen Sie die Staude nicht zurückschneiden, damit sich die Pflanzensäfte in die Wurzeln zurückziehen können.

Der Rückschnitt erfolgt erst im Frühjahr, bevor die Bergflockenblume neu austreibt. Dann dürfen Sie alle Pflanzenteile bis zur Basis entfernen.

Welche Krankheiten und Schädlinge können auftreten?

  • Falscher Mehltau
  • Wurzelfäule
  • Spinnmilben

Bergflockenblumen sind an einem günstigen Standort sehr robust. Die meisten Probleme treten bei zu hoher Luftfeuchtigkeit oder Staunässe auf.

Falschen Mehltau bekämpfen Sie mit einer Lösung aus einem Teil frischer Milch und zehn Teilen Wasser. Von Spinnmilben befallende Pflanzenteile können Sie mit Brennnesselsud oder Seifenlauge abspritzen.

Riecht die Pflanze faulig, kann Wurzelfäule dafür verantwortlich sein. Sie tritt bei zu hoher Bodennässe auf. Meist hilft bei Wurzelfäule nur das Entfernen der gesamten Pflanze.

Ist ein Winterschutz erforderlich?

Bergflockenblumen sind winterhart. Dennoch ist ein leichter Winterschutz aus Laub, Kompost oder Reisig empfehlenswert, vor allem, wenn Sie die Stauden frisch gepflanzt haben.

Bei der Pflege im Kübel stellen Sie den Topf auf einen isolierenden Untergrund und umwickeln Sie die Staude mit Vlies, Luftpolsterfolie oder Sackleinen. Stellen Sie den Topf in eine geschützte Ecke auf der Terrasse.

Tipps

Damit Bergflockenblumen richtig zur Geltung kommen, sollten Sie sie in Gruppen pflanzen. Suchen Sie einen möglichst sonnigen Standort, da sich an schattigen Plätzen kaum Blüten entwickeln.

Text: Sigrid Hestermann

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