Herbstanemonen schneiden – wann und wie?

Herbstanemonen (Anemone hupehensis) sind pflegeleicht. Mit dem richtigen Schnitt sorgen Sie dafür, dass sich die Blütezeit der Staude verlängert. Der Hauptrückschnitt erfolgt im Frühjahr. So schneiden Sie Herbstanemonen richtig zurück.

Herbstanemone schneiden
Früher Artikel Herbstanemone – reiche Herbstblüte durch richtige Pflege

Warum wird die Herbstanemone geschnitten?

  • Schnittblumen schneiden
  • Verblühtes ausschneiden
  • Erkranktes Laub entfernen
  • Stecklingsschnitt im Sommer
  • Rückschnitt im Frühjahr

Herbstanemonen für die Vase schneiden

In der Vase machen sich die Herbstblumen sehr dekorativ. Schneiden Sie die eben erblühten Stängel mit einer Schere und stellen Sie sie gleich ins Wasser. Wechseln Sie das Wasser häufig, dann halten sich die Blüten bis zu einer Woche.

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Verblühtes ausschneiden

Wenn Blüten an der Staude verblüht sind, sollten Sie sofort zur Schere greifen. Durch fortlaufendes Ausschneiden der ausgeblühten Blütenstände verlängern Sie die Blütezeit der Anemone hupehensis. Sie bildet dann immer neue Blüten.

Erkrankte Blätter entfernen

Anemonen-Rost zeigt sich durch sich früh verfärbende und vertrocknende Blätter. Schneiden Sie die befallenen Blätter ab und entsorgen Sie sie.

Stecklinge im Sommer schneiden

Im August können Sie von der Herbstanemone Stecklinge schneiden, wenn Sie die Staude vermehren möchten. Das hat den Vorteil, dass Sie sortenreine Nachzüchtungen erhalten. Stecken Sie die Stecklinge in Anzuchterde, damit sie anwurzeln können. Ins Freiland dürfen die jungen Pflänzchen erst im nächsten Jahr.

Rückschnitt im Frühjahr

Schneiden Sie die Herbstanemone nicht im Herbst zurück. Zum einen bietet die Pflanze mit ihren Samenständen einen sehr hübschen Anblick im Winter. Zum anderen dienen die oberirdischen Pflanzenteile als Winterschutz.

Der Rückschnitt erfolgt im zeitigen Frühjahr. Schneiden Sie dabei mit einem scharfen Messer alle Triebe bodennah ab. Achten Sie darauf, neue Triebe nicht zu beschädigen.

Handschuhe nicht vergessen!

Der Pflanzensaft der Anemone hupehensis ist bei allen Anemonenarten leicht giftig. Beim Schneiden tritt der Saft aus und kommt mit Ihrer Haut in Kontakt. Tragen Sie deshalb immer Handschuhe, wenn Sie die Herbstanemone pflegen, um Hautentzündungen zu verhindern.

Tipps & Tricks

Wenn die Herbstanemone zu groß geworden ist, sollten Sie sie nicht einfach herunterschneiden. Graben Sie die Staude aus, teilen Sie sie und pflanzen die einzelnen Stücke neu ein. Dadurch vermehren und verjüngen Sie die Pflanzen.

Text: Burkhard

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