Bauernorchidee Frost
Die hübsche Bauernorchidee verträgt leichte Minusgrade

Die Bauernorchidee verträgt Frost, ist aber nicht winterhart

Bauernorchideen stammen aus dem chilenischen Hochland und sind deshalb einiges gewöhnt. Sie kommen sogar mit Minustemperaturen zurecht, solange das Thermometer nicht zu stark fällt. Winterhart ist die Bauernorchidee aber nicht. Sie muss jedes Frühjahr neu ausgesät werden.

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Bauernorchideen vertragen leichten Frost, sind aber nicht winterhart

Im Hochland Chiles herrschen sehr unterschiedliche Temperaturen. Von eisiger Kälte bis zu Hitzeperioden ist dort alles vertreten. Die Bauernorchidee ist deshalb an extremes Klima gewöhnt. In unseren Breiten kommt sie mit Temperaturen bis zu minus sieben Grad klar.

Zu lange sollten die eisigen Zeiten allerdings nicht anhalten, auch darf es nicht kälter werden, wenn die Bauernorchidee draußen überleben soll. Deshalb wird die Spaltblume, wie die hübsche Zierpflanze auch genannt wird, nur als bedingt winterhart bezeichnet.

  • Winterhart bis minus sieben Grad
  • nicht zu lange Frostperioden
  • im Kübel vor Frost schützen
  • kann nicht überwintert werden
  • darf schon im März nach draußen

Überwintern können Sie eine Bauernorchidee nicht

Selbst wenn Sie ideale Bedingungen im Haus schaffen, das Überwintern einer Bauernorchidee ist nicht möglich. Eine erneute Blüte nach dem Winter wird in jedem Fall ausbleiben. Bauernorchideen werden deshalb niemals mehrjährig, sondern ausschließlich einjährig gezogen.

Sie müssen sie jedes Jahr neu aussäen.

Junge Bauernorchideen im Winter aufziehen

Wenn Sie eine frühe Blüte Ihrer Bauernorchidee erreichen möchten, können Sie sie bereits im Herbst im Haus aussäen. Allerdings müssen Sie die Aussaat bis zum Auspflanzen an einem hellen und warmen Standort bei 22 bis 25 Grad halten.

Anders als die meisten der beliebten Balkon- und Gartenpflanzen dürfen Sie die Bauernorchidee bereits ab März ins Freiland auspflanzen. Temperaturen bis minus sieben Grad tolerieren die Pflanzen. Kälter sollte es aber nicht mehr werden.

Bauernorchideen im Kübel oder Balkonkasten können Sie ebenfalls schon ab März nach draußen bringen. Allerdings sind die Blumen in Pflanzgefäßen nicht ganz so robust und sollten vor Minustemperaturen geschützt werden.

Tipps

Die Bauernorchidee ist pflegeleichter als ihr Ruf. Solange sie an einem günstigen Standort ohne Staunässe wächst, wird sie den Gärtner für viele Wochen mit ihren Blüten erfreuen. Eine zweite Blüte erreichen Sie, wenn Sie die Spaltblume nach der ersten Blüte zurückschneiden.

Text: Sigrid Hestermann

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