Ist Japanischer Knöterich giftig?

Der Japanische Knöterich hat sich längst aus den heimischen Gärten verselbstständigt und sich als echte, schwer zu bekämpfende Landplage erwiesen. Wenig bekannt ist allerdings, dass Teile der Staude essbar sind. Junge Stängel und Blätter werden wie Gemüse zubereitet.

Japanischer Knöterich Blätter
Die Blätter des Japanischen Knöterichs können wie Spargel zubereitet und gegessen werden

Nicht giftig, sondern essbar

Im Gegensatz zur landläufigen Meinung ist der Japanische Knöterich keineswegs giftig – und zwar weder für Menschen noch für Tiere. Ganz im Gegenteil, sind insbesondere die jungen Triebe essbar und lassen sich vielfältig zubereiten. Allerdings enthalten sie – wie auch andere Knöterich-Arten, zu denen auch der Rhabarber gehört – Oxalsäure, die bei empfindlichen Personen Magenbeschwerden verursachen kann. Auch Personen mit Rheuma, Arthritis sowie junge Kinder sollten keine übermäßigen Mengen zu sich nehmen.

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Verwendung des Japanischen Knöterichs

Die jungen, knackigen Triebe können wie Spargel oder auch wie der verwandte Rhabarber zubereitet werden. Aufgrund der hohen Anteile an Oxalsäure schmeckt Japanischer Knöterich sehr sauer.

Tipps & Tricks

Es wird davon abgeraten, den Japanischen Knöterich im eigenen Garten anzupflanzen. Die Gefahr, dass die Pflanze sich rasch ausbreitet und auch in den Naturraum vordringt, ist zu groß.

Text: Ines Jachomowski

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