Bauernhortensie blüht den ganzen Sommer hindurch

Die Bauernhortensie, Hydrangea macrophylla, wurde erstmals in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts durch den englischen Pflanzenjäger Sir Joseph Banks von Japan nach England gebracht. Bauernhortensien gehören somit zu den ältesten nach Europa verbrachten Hortensienarten. Sie zählen heute noch zu den beliebtesten Gartenpflanzen.

Wann blüht die Bauernhortensie?
Die Bauernhortensie blüht ab Juni oder Juli

Blüten sind ball- oder tellerförmig

Stets einen besonderen Blickfang bilden die Blüten der Bauernhortensie. Sie sind je nach Sorte ball- oder locker tellerförmig, wobei die eigentlichen Blüten eher unscheinbar sind. Sterile Schaublüten, genau genommen handelt es sich um Kelchblätter, welche die fruchtbaren immer umgeben, erzeugen die eigentliche Blütenpracht. Die Schaublüten verfolgen den einzigen Zweck, die verschiedenen Insekten anzulocken, die die Bestäubung erledigen sollen.

Blütezeit beginnt im Juni

Bauernhortensien beginnen, je nach Sorte, im Juni oder Juli zu blühen, wobei die Blütezeit bis in den September oder sogar Oktober hineinreicht. Für eine reiche Blüte dürfen die am vorjährigen Holz blühenden Bauernhortensien im Frühjahr nicht geschnitten werden. Auch der Standort muss so gewählt sein, das die Blütenknospen bei Spätfrösten nicht erfrieren.

Tipps & Tricks

Um die bereits im Vorjahr gebildeten Blütenknospen im Winter nicht zu gefährden, sollten die eigentlich winterharten Bauernhortensien einen guten Frostschutz erhalten.

Text: Ines Jachomowski

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