Moos

Einsatz von Asche zur Moosbekämpfung: Vorteile und Risiken

Artikel zitieren

Moos im Rasen wird oft als störend empfunden. Erfahren Sie hier, wie Holzasche zur Moosbekämpfung eingesetzt werden kann, welche Vor- und Nachteile diese Methode bietet und welche Alternativen es gibt.

asche-gegen-moos
Asche ist nicht empfehlenswert im Kampf gegen Moos

Wirkung von Asche auf Moos

Holzasche wirkt basisch und erhöht den pH-Wert des Bodens. Da Moos saure Böden bevorzugt, kann die Anwendung von Asche das Mooswachstum hemmen. Der hohe Kaliumgehalt in der Asche trägt zusätzlich zur Austrocknung und zum Absterben des Mooses bei.

Lesen Sie auch

Anwendung von Asche gegen Moos

Die Anwendung von Asche gegen Moos erfolgt in wenigen Schritten. Verteilen Sie die Asche gleichmäßig auf den betroffenen Stellen im Rasen. Nach einigen Tagen färbt sich das Moos schwarz und kann leicht entfernt werden. Anschließend sollten Sie den Rasen vertikutieren, um die abgestorbenen Moosreste zu entfernen und die Bodenstruktur zu verbessern.

Geeignete Aschearten

Optimal eignet sich Asche von unbehandeltem Holz ohne Schadstoffe. Empfehlenswert sind:

  • Unbehandeltes Kaminholz
  • Holz aus dem Lagerfeuer

Vermeiden Sie Asche von behandeltem Holz oder Grillkohle, da diese Schadstoffe enthalten kann, die dem Boden und der Umwelt schaden.

Vorteile der Moosbekämpfung mit Asche

Die Moosbekämpfung mit Asche bietet mehrere Vorteile:

  • Natürliches Hausmittel: Asche ist ein umweltfreundliches Naturprodukt.
  • pH-Wert Anhebung: Die basische Asche erhöht den pH-Wert des Bodens, verschlechtert dadurch die Wachstumsbedingungen für Moos.
  • Nährstoffreich: Asche enthält Kalium, das das Pflanzenwachstum fördern kann.

Nachteile der Moosbekämpfung mit Asche

Es gibt auch einige Nachteile:

  • Schadstoffbelastung: Selbst unbehandelte Holz-Asche kann Schwermetalle enthalten, die im Boden angereichert werden und über Pflanzen in die Nahrungskette gelangen können.
  • Überdüngung: Der hohe Kalium- und Phosphorgehalt kann zu unerwünschtem Pflanzenwachstum und einer Überdüngung führen.
  • Bodenveränderung: Die alkalische Wirkung kann den pH-Wert des Bodens stark verändern und das Wachstum anderer Pflanzen beeinträchtigen.

Alternativen zur Moosbekämpfung mit Asche

Zu den Alternativen gehören:

  • Vertikutieren: Entfernen Sie mechanisch das Moos und belüften Sie gleichzeitig den Boden.
  • Kalken: Erhöhen Sie den pH-Wert des Bodens mit Kalk, nach einer Bodenanalyse zur Bedarfsbestimmung.
  • Moosvernichter: Verwenden Sie chemische oder natürliche Moosvernichter.
  • Schwefelsaures Ammoniak: Dieses Düngemittel erhöht den pH-Wert des Bodens und verbessert so die Wachstumsbedingungen für Moos.
  • Ursachenforschung: Ermitteln Sie die Ursache des Mooswachstums. Faktoren wie Staunässe, saure Böden oder Schatten können das Mooswachstum begünstigen. Eine Bodenanalyse liefert wertvolle Informationen.
Bilder: xmas_zest / Shutterstock