Ritterstern düngen
Die Amaryllis wird erst nach der Blüte gedüngt

So düngen Sie Ihre Amaryllis richtig – Tipps zum idealen Dünger

Als winterblühende Zimmerblume fordert Ritterstern uns heraus mit individuellen Ansprüchen an die Pflege. Explizit in Sachen Nährstoffversorgung hat die wunderbare Amaryllis ihren eigenen Kopf. Lesen Sie hier, über welchen Zeitraum der subtropische Blütenschatz nach Dünger verlangt.

Nährstoffzufuhr beginnt erst spät

Schmalhans ist Küchenmeister für Ihren Ritterstern, solange er im Winter seine prachtvollen Blüten zur Schau stellt. Nährstoffe, wie Stickstoff, treiben inmitten der Blütezeit lediglich das Wachstum der langen Blätter voran. Setzt im Frühling die Wachstumsphase ein, greifen Sie Ihrer Amaryllis mit dem richtigen Dünger hilfreich unter die Arme. Wie Sie den Nährstoffhaushalt vorbildlich regulieren, vermittelt der folgende Ablaufplan:

  • Ritterstern von April bis August alle 2 Wochen düngen
  • Von September bis März keinen Dünger verabreichen

In der Zeit von September bis November verlangt Ihr Ritterstern nach einer Ruhepause, um sich zu regenerieren. Am kühlen, dunklen Standort erhält die Pflanze weder Wasser noch Dünger. Die Nährstoffdepots im Zwiebelinneren sind zu dieser Zeit ohnehin prall gefüllt. Das gilt umsomehr, wenn Sie die Blätter erst dann abschneiden, wenn sie vollkommen eingezogen sind.

Dieser Dünger ist empfehlenswert

Der Fachhandel hält ein breit gefächertes Angebot an Spezial-Düngern für Amaryllis bereit. Diese High-Tec-Mittel sind ausgestattet mit einer NPK-Formulierung, die abgestimmt ist auf die Bedürfnisse der subtropischen Blütenschönheit. Freilich hat dieser Luxus seinen Preis. Günstiger und naturverbundener düngen Sie Ihren Ritterstern mit organischen Materialien. So geht es:

  • Im Rahmen der Pflanzung 1 Esslöffel Hornspäne ins Pflanzloch geben
  • Flüssigen, organischen Dünger verwenden, wie Brennnesseljauche, Kompostwasser oder Wurmtee
  • Im Juli gezielt kaliumreiche Beinwelljauche verabreichen zur Stärkung vor der herbstlichen Wachstumsruhe

Je weniger der frei liegende Teil einer Amaryllis-Zwiebel mit Feuchtigkeit in Kontakt kommt, desto geringer ist die Gefahr von Fäulnis und Krankheiten. Geben Sie Flüssigdünger jeglicher Art daher in den Untersetzer, damit er aufgrund der Kapillarkraft bis an die Wurzeln transportiert wird.

Tipps

Die ergänzende Nährstoffzufuhr an einer Amaryllis kann ersatzlos gestrichen werden, wenn Sie die Pflanze alljährlich im November umtopfen. Handelsübliche Blumenerde ist ausreichend vorgedüngt. Gießen Sie fernerhin Ihren Hippeastrum regelmäßig mit nährstoffreichem Teichwasser, ist alles im grünen Bereich

Text: Paula Jansen

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