Gelbe Blätter am Alpenveilchen – was steckt dahinter?

Das Alpenveilchen bekommt gelbe Blätter. Stimmt etwas an der Pflege nicht oder ist der Standort unpassend? Was dahinterstecken kann und ob das Alpenveilchen noch zu retten ist, erfahren Sie nachfolgend.

Alpenveilchen Blätter werden gelb
Ein falscher Standort kann der Grund dafür sein, dass das Alpenveilchen gelbe Blätter bekommt
Früher Artikel Alpenveilchen überwintern: Warum ist das notwendig?

Zu sonniger, warmer oder kühler Standort

Ein Standort, der den Ansprüchen des Alpenveilchens nicht entspricht, führt schnell zu gelben Blättern. Ist es zu warm, zu kalt oder ist die Luftfeuchtigkeit zu gering, dementiert das Alpenveilchen dies anhand sich gelb färbender Blätter.

Das Alpenveilchen sollte an einem hellen, aber vor direkter Sonneneinstrahlung geschützten Platz stehen. Die Temperatur im Raum sollte 20 °C nicht überschreiten. Auch auf eine hohe Luftfeuchtigkeit legt diese Pflanze verstärkt Wert.

Fehler beim Gießen

Alpenveilchen brauchen viel Wasser. Doch nicht zu viel! Es gilt das gesunde Mittelmaß zu finden. Sie sollten dann gegossen werden, wenn ihre oberste Erdschicht angetrocknet ist. Sowohl zu viel als auch zu wenig Wasser führen zu gelben Blättern.

Nach der Blüte vergilbte Blätter

Wenn das Alpenveilchen nach seiner Blütezeit gelbe Blätter bekommt, ist das kein Grund zur Sorge. Das ist normal, denn das Alpenveilchen bereitet sich damit auf seine Ruhephase vor. Kurz bevor diese einsetzt, vergilben und vertrocknen seine Blätter.

Was Sie mit den Blättern machen sollten

Gelbe Blätter sollten Sie nicht einfach stehenlassen oder ignorieren. Beachten Sie das Folgende:

  • gelbe Blätter regelmäßig entfernen
  • ebenso welke Blüten entfernen
  • nicht abschneiden, sondern mit einem Ruck herausziehen
  • Fäulnis wird dadurch verhindert

Tipps & Tricks

Achtung: So hässlich gelbe Blätter auch sind – sie sind ein gutes, erstes Warnsignal von Fehlern in der Pflege oder einem schlechten Standort! Oftmals folgen darauf Krankheiten wie Knollenfäule oder ein Befall mit Spinnmilben.

Text: Anika Gütt
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