Alles zur rechten Zeit – Alpenveilchen düngen

Das Düngen gilt als wichtiger Teil der Pflege von Alpenveilchen. Ein Mangel an Nährstoffen kann sich nachteilig auf die Wuchskraft, die Blühausdauer sowie das Widerstandsvermögen gegenüber Krankheiten und Schädlinge auswirken. Daher: Richtig düngen will gelernt sein!

Alpenveilchen Dünger
Alpenveilchen sollten vor allem im Herbst und im Frühjahr mit ausreichend Nährstoffen versorgt werden

Kurz vor und während der Blütezeit düngen

Im Gegensatz zu den meisten anderen Stauden werden Alpenveilchen ab Juli/August und bis März gedüngt. Das ist der Zeitraum ihrer Blütezeit, zu der sie viele Nährstoffe brauchen. Ansonsten halten die Blüten nicht lange.

Stehen diese Stauden im Topf, erhalten sie alle 2 bis 4 Wochen (spätestens alle 8 Wochen) eine Düngergabe. Stehen sie draußen im Beet, genügt es sie alle 2 bis 3 Monate zu düngen. generell gilt: Sobald neue Blätter und Blüten sichtbar sind, kann gedüngt werden.

Sommerzeit ist Ruhe- und Schonzeit

Im Sommer hat das Alpenveilchen seine Ruhezeit. Dann sollte es idealerweise nicht gedüngt werden. Der Dünger würde ihm vermutlich schaden. Wer jedoch auf schöne Blätter, die nicht vergilben, besteht, kann sein Alpenveilchen auch im Sommer sparsam düngen.

Gewöhnlich dauert die Ruhephase mindestens 8 Wochen an. Sie beginnt im April/Mai und endet im Juni. Nach der Ruhezeit erhöht sich die Gießhäufigkeit und auch das Düngen wird wieder langsam hochgeschraubt.

Welcher Dünger eignet sich?

Für Alpenveilchen im Topf ist ein herkömmlicher Flüssigdünger eine gute Wahl. Doch auch Dünger in Stäbchenform eignet sich. Es ist ratsam, den Dünger schwach konzentriert anzuwenden und den Flüssigdünger ins Gießwasser zu mischen. Hingegen sollten Alpenveilchen im Garten lieber mit Kompost oder einem anderen organischen Volldünger versorgt werden.

Vorteile des richtigen Düngens

Wer sein Alpenveilchen richtig düngt, erzielt mehrere Vorteile:

  • sorgt für eine reiche Blüte
  • sorgt für eine lange andauernde Blütezeit
  • verringert das Risiko für Krankheits- und Schädlingsbefall
  • hat viele Jahre Freude an der Pflanze

Tipps & Tricks

Alpenveilchen, die draußen im Garten stehen, können gern im Herbst mit einer großzügigen Schicht Kompost versehen werden. Zum einen düngt der Kompost und zum anderen schützt er die Pflanze vor starkem Frost im Winter.

Text: Anika Gütt

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