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Nur frisch gepflanzte Ahornbäume benötigen einen Winterschutz

Ist Ahorn auf Winterschutz angewiesen? – Tipps zum Überwintern

Heimische Ahorn-Arten können sich auf eine robuste Winterhärte von bis zu - 32 Grad Celsius verlassen. Ein Ahornbaum muss sich seine kernige Frosthärte freilich erst erarbeiten. Die Frage nach einem Winterschutz ist daher für einen jungen Ahorn relevant. Dieser Ratgeber erklärt, wie Sie es richtig machen.

Schutzmaßnahmen im ersten Winter empfehlenswert

Unmittelbar nach der Pflanzung konzentriert sich ein junger Ahornbaum darauf, rechtzeitig vor dem ersten Frost zu verwurzeln. Mit folgenden Vorkehrungen unterstützen Sie seine Bemühungen, damit Ihr Ahorn den ersten Winter im Beet unbeschadet übersteht:

  • Die Wurzelscheibe bedecken mit einer dicken Laubschicht, Rindenmulch, Stroh oder Nadelreisig
  • Den jungen Trieben eine atmungsaktive Haube überstülpen

Sofern Sie Ihren Ahornbaum im Topf kultivieren, stehen alljährlich im Winter Schutzmaßnahmen auf dem Programm. Der Wurzelballen ist im Kübel angreifbar für Frost. Ein warmer Wintermantel aus Vlies, Folie oder Kokosmatten beugt Frostschäden wirksam vor. Stellen Sie den Topf auf einen Holzblock, bahnt sich der Frost auch von unten her nicht den Weg zu den Wurzeln.

Text: Paula Jansen Artikelbild: ablackbunny/Shutterstock

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