Mit der richtigen Pflege gedeiht das Zitronengras prächtig

Das Zitronengras (Cymbogon citratus) ist ein beliebtes Gewürz, das vielen asiatisch angehauchten Speisen und Getränken eine leicht zitronige, aromatische Note verleiht. Die Pflanze bildet stabile Halme und ist relativ einfach zu pflegen, sofern Sie ihren tropischen Ansprüchen an Wärme und Winterschutz Rechnung tragen.

Zitronengras Pflege

Der Wasserbedarf

Gießen Sie das Zitronengras in den Sommermonaten je nach Witterung etwa zwei- bis dreimal wöchentlich. Zwischen den einzelnen Wassergaben sollten Sie die Erde unbedingt abtrocknen lassen. Zitronengras verträgt kurze Trockenperioden besser als Staunässe, die rasch zu Wurzelfäule führt.

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Mäßig Düngen

Zitronengras sollten Sie nur während der Wachstumsphase von April bis September düngen. Am besten geeignet sind organische Gemüse- oder Kräuterdünger, da sie in ihrer Nährstoff-Zusammensetzung optimal auf die Bedürfnisse der Pflanze abgestimmt sind.

Schneiden und Ernten

Sie können während des ganzen Jahres eine der zwiebelähnlichen Verdickungen vorsichtig vom Horst trennen und frisch in der Küche verwenden.

Zitronengras ins Freie setzen oder umtopfen

Die beste Zeit um das Zitronengras umzusetzen ist das Frühjahr. Bis zum Herbst können Sie das Gewürz direkt direkt ins Freiland auspflanzen. Möchten Sie Zitronengras auf dem Balkon oder der Terrasse kultivieren, ist jetzt auch der richtige Zeitpunkt um es in ein größeres Pflanzgefäß einzusetzen. Das Zitronengras bevorzugt ein leicht saures Substrat. Gut geeignet ist herkömmliche Blumenerde, die Sie mit etwas Sand auflockern. Um Staunässe zu vermeiden ist es empfehlenswert, sowohl im Garten als auch in das Pflanzgefäß eine Dränageschicht aus Kies oder Blähton (16,36€ bei Amazon*) einzubringen.

So kommt das Gewürz über den Winter

Zitronengras ist nicht frosthart und darf in unseren Breiten nicht im Freien überwintern. Bereits wenn die Nächte kälter werden sollte das Gewürz ins Haus umziehen. Gut geeignet für die Überwinterung ist ein heller, warmer Ort mit Temperaturen zwischen 20 und 22 Grad. Sorgen Sie für ausreichende Luftfeuchtigkeit.

Bekämpfung von Schädlingen

Kleine Mücken, die beim Gießen auffliegen, deuten auf einen Befall mit Trauermücken hin. Während die erwachsenen Tiere keine Gefahr für die Pflanze darstellen können die Larven für eine Schwächung des Zitronengrases sorgen.

Sie verursachen:

  • Sichtbare Fraßschäden
  • Wachstumsstörungen
  • Verkrüppelungen an den Halmen

Da die Trauermücke ihre Eier nur in sehr feuchte Erde ablegt, sollten Sie das Substrat nicht zu nass halten. Wässern Sie das Gewürz im Topf stets von unten. Alternativ können Sie Trauermücken durch Gelbtafeln bekämpfen.

Tipps & Tricks

Zitronengras hat sehr harte und scharfe Blattkanten. Lassen Sie bei der Pflege der Gewürzpflanze deshalb Vorsicht walten, da Sie sich an den Blatträndern Schnittverletzungen zuziehen könnten.

SKb

Text: Sabine Kerschbaumer

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