Was tun, wenn das Zebragras braun wird?

Mit seinen auffälligen Streifen stellt das Zebragras einen ganz besonderen Blickfang im Garten dar. Auf den grünen Halmen bilden weiße Flecken eine sehr ansehnliche, exotische Erscheinung. Obendrein ist die chinesische Pflanze auch noch sehr anspruchslos, Pflegefehler führen aber dennoch dazu, dass sich das Gras braun verfärbt. Mit den Tipps dieses Artikels erkennen Sie schnell die Ursachen und wissen auch, wie Sie gezielt dagegen vorgehen.

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Nicht immer besteht Grund zur Panik, wenn Zebragras braun wird

Ursachen

  • natürlicher Laubabwurf
  • falsches Substrat
  • falsches Gießverhalten
  • falsche Düngergabe

Hilfe

Natürlicher Laubabwurf

Dass das Zebragras Ende September, Anfang Oktober sein Laub abwirft, ist vollkommen normal. Zuvor werden die Halme braun. Im nächsten Frühjahr treibt die Pflanze aber wieder von alleine aus.

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Falsches Substrat

Im Hinblick auf die Standortbedingungen ist das Zebragras sehr anspruchslos. Auch im Schatten gedeiht es, wenn auch etwas langsamer als in der prallen Sonne. Allerdings lässt es an zu dunklen Standorten die reizvollen Streifen vermissen. Braun färben sich die Blätter deshalb aber nicht. Anders ist es bei dem falschen Substrat. Angemessen sind folgende Eigenschaften der Erde:

  • feucht
  • durchlässig
  • sauer bis alkalisch (pH-Wert 5-7,5)
  • lehmig und sandig
  • nährstoffreich

Färben sich die Halme Ihres Zebragrases braun, ist es einen Versuch wert, das Substrat mit Humus anzureichern.

Falsches Gießen

Überprüfen Sie unbedingt, ob sich unter der Erde Staunässe bildet. Dies führt zu Wurzelfäulnis und lässt das Zebragras absterben. Kübelpflanzen sind besonders gefährdet. Auch lange Trockenperioden werden nicht gut vertragen. Regelmäßiges Wässern, gerade an heißen Sommertagen, ist daher Pflicht.

Falsches Düngen

Zebragras reagiert sehr empfindlich auf eine zu hohe Salzkonzentration in der Erde. Vermutlich verwenden Sie den falschen Dünger. Steigen Sie am besten auf organische Mittel wie Kompost um. Eigentlich ist eine Düngergabe gar nicht notwendig. Nur in manchen Fällen steigert sie das Wachstum. Beispielsweise, wenn der Boden zu nährstoffarm ist.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: chinahbzyg/Shutterstock

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