Hamamelis Winter
Die Zaubernuss blüht meist ab Dezember

Wie pflege ich meine Zaubernuss im Winter?

Auch im Winter benötigt die Zaubernuss nicht besonders viel Pflege. An frostfreien Tagen dürfen Sie die Pflanze gelegentlich ein wenig gießen, damit sie nicht verdurstet und der Wurzelballen nicht austrocknet. Dünger benötigt sie zu dieser Jahreszeit nicht.

Wann öffnen sich die Blüten der Zaubernuss?

Das Besondere an der Hamamelis, so ist der lateinische Name der Zaubernuss, ist, dass ihre Blütezeit mitten im Winter liegt. Je nach Sorte und Witterung öffnen sich die Knospen ab Dezember.

Zum Vorschein kommen filigrane Blüten mit bis zu 4 cm langen schmalen Blütenblättern. Sie erinnern in ihrer Form ein wenig an bunte Spinnen. Die Farbpalette reicht von zartem oder leuchtendem Gelb über Orange bis hin zu tiefem Rot.

Eine Ausnahme ist die Virginische Zaubernuss (Hamamelis virginiana), denn sie blüht bereits ab Ende Oktober. Die Hamamelis virginiana ist auch die einzige Sorte, die medizinisch beziehungsweise in der Homöopathie genutzt wird. Zu ihren Anwendungsgebieten gehören vor allem diverse Hauterkrankungen und kleinere Verletzungen, denn die Hamamelis wirkt entzündungshemmend, adstringierend (zusammenziehend) und auch blutstillend.

Blüht die Zaubernuss zuverlässig?

Ist die Hamamelis mit ihrem Standort oder den Umweltbedingungen nicht zufrieden, dann blüht sie nicht. Vermutlich bekommt sie zu wenig Licht oder Wasser. Sie sollte also im Sommer bei Trockenheit gegossen werden, bevor der Wurzelballen austrocknet. Auch im ersten Winter nach der Pflanzung blüht die Hamamelis häufig nicht. Sie braucht viel Zeit zur Eingewöhnung und zum Anwachsen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • sehr winterhart
  • Blütezeit der meisten Sorten im Winter
  • Hamamelis virginiana blüht schon im Herbst
  • bei Frost rollen sich die Blütenblätter ein
  • keine besondere Winterpflege nötig
  • an frostfreien Tagen ab und zu gießen
  • nicht düngen
  • im Sommer auf ausreichende Wasserzufuhr achten, sonst bleibt die Blüte aus
Tipps & Tricks
Auch wenn sich die Blütenblätter bei starkem Frost einrollen, nimmt die Zaubernuss in der Regel keinen Schaden, denn sie ist sehr winterhart.

Beiträge aus dem Forum

  1. Ochs vorm Berg, verunsichert

    Habe ein 5mx3m Gemüsebeet den Herbst/Winter hindurch ausgehoben und bin nun fast fertig. Der ausgehobene Schotter füllt inzwischen die Schlaglöcher auf dem Weg über die Felder.

    Jetzt fehlt noch das mit am Wichtigste: die Erde.

    Nur da bin ich etwas ratlos.

    Ein Teil des Beetes ist bereits gefüllt, aber die Konsistenz dieser Erde erscheint so etwas von unpassend: wenn naß so zäh und naßgetränkt, dass da sicherlich keine Luft durchkommt. Habe mich beim Anpflanzen von Kartoffeln beim händischen Graben schon schwer getan (zu hoher Ton-Anteil).

    Tatsächlich ist das eine mir in ihren Anteilen nicht weiter bekannte Mischung aus Humus, Erde, die für den Rasen vorgesehen war (daher mit vielen Sandanteilen?) sowie Erde, die ich bei Süderde gezielt für 's Beet gekauft hatte. Die hatten mir dort damals zwei unterschieldiche Erden zur Auswahl gestellt und ich hab'e eine genommen. Die Rechnungen hab' ich natürlich nicht mehr. :-)

    Kann ich meine bestehende Erde analysieren lassen und mit einer richtig gemischten Erde ergänzen? Wäre schade sie zu entsorgen ohne verlässlich zu wissen, das sie das unbedingt sein muss.

    inkatron

  2. Was ist das?

    Hallo, ich habe ein strauchartige Pflanze gekauft und leider den Namen vergessen, der mir genannt wurde. Sie blüht gelb und soll eine Heilpflanze sein. Weiß wer, wie sie heißt? Vielen Dank!

  3. Minze oder Pfefferminze?

    Ist das (Foto unten) eine Minze oder eine Pfefferminze? Ich habe mich schon immer gefragt, wo die Unterschiede liegen. Weiß das jemand? Welche Merkmale unterscheiden die beiden und woran kann man sie erkennen?

  4. Was hat meine Minze?

    Hallo,
    meine Minze hat weiße Flecken auf den Blättern und zwar schon eine ganze Weile. Was ist das und woran kann das liegen? Was kann ich dagegen tun?
    Lieben Dank im Voraus!

  5. Zitronenbäumchen gießen

    Liebe Gartengemeinde,
    um unsere sonnige Loggia zu schmücken, haben wir uns ein Zitronenbaümchen zugelegt.
    Auf mehreren Internetseiten habe ich gelesen, dass diese nur mit kalkfreiem Wasser gegossen werden sollen.
    Auf dem Begleitzettel an der Pflanze steht jedoch genau das Gegenteil:
    "Tipp vom Gärtner: Verwenden Sie kein zu weiches Wasser (Regenwasser), da Zitruspflanzen durchaus auch Kalk benötigen! Mittelhartes Wasser ist ideal (mind. 15 Grad deutscher Härte)"
    Laut unserer Wasserversorgung haben wir weiches Wasser (5 Grad Härte).
    Kann ich also Leitungswasser zum Gießen verwenden???
    Wer weiß Rat?