Weide stark zurückschneiden – Tipps und Tricks

Es gibt viele unterschiedliche Weide Arten und ebenso viele diverse Möglichkeiten, sie zu schneiden. Ein radikaler Schnitt wird von Garten Experten jedoch bei jedem Exemplar empfohlen. Allerdings stellt diese Aufgabe so manchen Hobbygärtner vor eine Herausforderung. Hier erfahren Sie, wie und wann Sie beim starken Rückschnitt einer Weide vorgehen.

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Ein Radikalschnitt hilft, alte Weiden zu verjüngen

Verträgt die Weide einen Radikalschnitt?

Die Weide ist für ihr schnelles Wachstum bekannt, bildet also nach einem Schnitt in kurzer Zeit wieder neue Triebe. Sie ist äußerst schnitttolerant und verzeiht etwaige Fehler. Dass Sie Ihrem Baum durch einen Radikalschnitt Schaden zufügen, müssen Sie also nicht befürchten. Nur zu, Ihre Weide wird Sie mit einer noch schöneren Blütenbildung als zuvor belohnen. Die Kätzchen an den jungen Trieben gelten nämlich als besonders schön anzusehen.

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Vorgehen

Nützliches Werkzeug

Am besten holen Sie sich Hilfe einer oder noch besser mehrerer Personen. Erfolgt der Rückschnitt nämlich nur alle paar Jahre, kommt am Ende sehr viel Schnittgut zusammen. Sammeln Helfer dieses gleich auf, entsteht weniger Arbeitsaufwand. Zudem helfen Utensilien wie

Anleitung

  1. Beginnen Sie die äußersten Äste zu kappen und arbeiten Sie sich nach innen vor
  2. Kürzen Sie die Äste ruhig unmittelbar am Stamm
  3. Achten Sie auf einen schrägen Schnitt, damit das Regenwasser ablaufen kann und nicht für Fäulnis sorgt
  4. Geben Sie anschließend Wundverschlussmittel auf die Schnittstellen
  5. Dieses dient gleichzeitig dazu, die Wuchsform der Weide zu korrigieren

Zeitpunkt

Ein Radikalschnitt wird bei Weiden alle sechs bis acht Jahre empfohlen. Peilen Sie am besten einen frostfreien Tag im Februar an. Der Rückschnitt sollte noch vor dem Austrieb erfolgen.

Vorschriften beachten

In der warmen Jahreszeit dient die Weide vielen Tierarten als Lebensraum. Um diese zu schützen, ist ein Rückschnitt in der Zeit von März bis Oktober verboten.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Janisbija/Shutterstock

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