Waldpilze durch Einkochen haltbar machen

In guten Pilzjahren lassen sich mit etwas Glück viel mehr leckere Waldpilze sammeln, als Sie in kurzer Zeit verzehren können. Durch Einmachen können Sie diese konservieren und so das Aroma des Herbstes für ein ganzes Jahr einfangen.

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Waldpilze lassen sich problemlos einkochen

Welche Utensilien benötige ich?

Da manche Pilze wie beispielsweise der beliebte Steinpilz recht voluminös sind, sollten Sie große Gläser verwenden. Gut geeignet sind Weckgläser mit Glasdeckel, Gummiring und Metallbügel oder Twist-Off-Gläser mit unversehrter Dichtung.

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Ebenfalls nutzen können Sie Gefäße mit Glasdeckel, Gummiring und festsitzendem Bügelverschluss. Diese haben jedoch den Nachteil, dass sich das Vakuum nicht zuverlässig überprüfen lässt.

Waldpilze einkochen

Zutaten:

  • 1 kg Waldpilze
  • 600 ml Wasser
  • 200 ml weißer Balsamessig
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Salz
  • 1 EL Zucker
  • 3 Lorbeerblätter
  • 1 TL Senfkörner
  • 1 TL Pfefferkörner

Zubereitung:

  1. Waldpilze gründlich putzen und dabei alle Druckstellen sowie das Ende des Stunks abschneiden. Große Pilze vierteln oder halbieren.
  2. Einen Topf mit kaltem Salzwasser füllen und die Pilze hineinlegen. Zum Kochen bringen und die Pilze zwei Minuten im kochenden Wasser blanchieren.
  3. Zwiebel schälen und in schmale Ringe oder Streifen schneiden.
  4. Wasser, Essig, Zwiebel und Gewürze in einen Kochtopf geben, aufkochen. Sud 15 Minuten köcheln lassen.
  5. Pilze abgießen und in die Gefäße schichten. Nach oben hin sollte ein zwei bis drei Zentimeter breiter Rand verbleiben.
  6. Den kochend heißen Sud darüber gießen, die Waldpilze müssen vollständig in der Flüssigkeit liegen.
  7. Gläser sofort verschließen.

Waldpilze einwecken

  1. Stellen Sie die Gläser auf den Rost des Einkochautomaten und gießen Sie so viel Wasser an, dass die Gefäße mindestens zur Hälfte in der Flüssigkeit stehen.
  2. Bei 98 Grad 30 Minuten einkochen.
  3. Mit dem Glasheber herausnehmen und abkühlen lassen.
  4. Überprüfen, ob sich in allen Gläsern ein Vakuum gebildet hat.
  5. Beschriften, kühl und dunkel lagern.

Tipps

Zum Einmachen sollten Sie keine Pilze verwenden, die sichtbare Verfallserscheinungen haben. Verarbeiten Sie die Waldpilze zudem möglichst frisch.

Text: Michaela Kaiser
Artikelbild: Lyudmila Mikhailovskaya/Shutterstock

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