Venusfliegenfallen-Blüte: Wann, wie und warum sie blüht?
Venusfliegenfallen werden in erster Linie wegen der dekorativen Fallen gezogen. Dass die fleischfressende Pflanze auch sehr schön blüht, spielt nur eine nebensächliche Rolle. Die Blütenstängel bilden sich im Frühjahr und bringen im Frühling hübsche Blüten hervor.
So blüht die Venusfliegenfalle
- Blütenstängel zwischen 30 bis 50 cm lang
- Blütenfarbe weiß – grün
- Größe bis 3 cm Durchmesser
Die Blüte der Venusfliegenfalle ragt weit über die Fallen hinaus, damit bestäubende Insekten nicht gefangen werden. Die Blüten sind zwittrig und nicht immer selbstbestäubend. Wenn Sie Samen ernten möchten, können Sie die Befruchtung mit einem Pinsel (3,00€ bei Amazon*) vornehmen.
An jedem Stängel bilden sich mehrere Einzelblüten. Sie sind zwittrig und fünfzählig.
Gebildet wird die Blüte von fünf grünen Kelchblättern und fünf weißen Kronblättern, die kleine grüne Äderchen aufweisen.
Wann blüht die Venusfliegenfalle?
Die Blütezeit der fleischfressenden Pflanze setzt im April ein. Sie dauert bis in den Juni hinein.
Wenn die Blüten ausgeblüht sind, entwickeln sich die Kapseln, in denen die Samen heranreifen. Jede Kapsel enthält zahllose schwarze Samenkörner, die sehr fein sind.
Um den reifen Samen zu ernten, stellen Sie eine Schale unter die verblühte Blüte und schütteln diese leicht. Der Samen fällt einfach heraus. Er muss bis zur Aussaat im nächsten Frühjahr im Kühlschrank aufbewahrt werden. Am besten legen Sie ihn in eine Papiertüte, damit er dunkel gelagert wird.
Tipp
Auch wenn die Venusfliegenfalle sehr hübsch blüht, sollten Sie daran denken, dass die Blüte die Pflanze schwächt. Wenn Sie die Blütenstängel gleich schneiden, kann die ganze Kraft in das Wachstum der Fallen gelenkt werden.