Vorsicht! Trompetenbaum gilt als schwach giftig

In seiner nordamerikanischen Heimat ist der Trompetenbaum wegen seines Blatt- und Blütenschmucks ein weit verbreitetes Ziergehölz und in zahlreichen Gärten und öffentlichen Parks zu finden. jedoch gelten alle Teile von Catalpa bignonioides, so der botanische Name, sowohl für Mensch als auch Tier als giftig und sind daher nicht für eine Verwendung in Küche und Kräuterkammer geeignet.

Trompetenbaum gefährlich
Sowohl Blätter als auch Blüten des Trompetenbaums gelten als leicht giftig
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Alle Teile des Trompetenbaums sind leicht giftig

Alle Teile des Trompetenbaums mit Ausnahme der Samen enthalten das schwach giftige Catalpin. Diese chemische Verbindung sorgt allerdings nicht nur für Magenverstimmungen und Bauchschmerzen, sondern hält auch Mücken recht zuverlässig fern. Vor allem die Blätter verströmen einen für Menschen kaum wahrnehmbaren Geruch, der die lästigen Plagegeister auf Abstand hält. Weitere leicht giftige Bestandteile von Holz und anderen Baumteilen sind Kaffeesäure, Ursolsäure sowie Cumarsäure. Außerdem wurden vornehmlich im Holz chinoide Verbindungen gefunden, die zu allergischen Reaktionen (beispielsweise Hautausschlag) führen können. Deshalb sollten Sie beim Schneiden des Trompetenbaums immer Handschuhe tragen.

Trompetenbaum nicht mit der Engelstrompete verwechseln

Oft werden Trompetenbäume (Catalpa) und Engelstrompeten (Brugmansia) synonym verwendet, dabei handelt es sich um zwei völlig verschiedene Arten – die auch noch sehr unterschiedlich giftig sind. Während der nordamerikanische Trompetenbaum nur schwach giftig ist und allenfalls Bauchschmerzen oder Hautausschläge hervorruft, so enthält die aus der Familie der Nachtschattengewächse stammende Engelstrompete stark giftige Alkaloide. Diese können bei Verzehr durch kleine Kinder oder schwache Personen nicht nur Vergiftungserscheinungen hervorrufen, sondern sogar zum Tod führen.

Tipps

Auch die bohnenartigen, länglichen Früchte des Trompetenbaums sind giftig und eignen sich daher nicht zum Verzehr.

Text: Ines Jachomowski

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