Essig gegen Trauermücken einsetzen

Längst ist bekannt, dass Essig nicht nur in der Küche ein wahres Allroundtalent ist. Auch im Haushalt findet das Hausmittel vielerorts Anwendung. Aber hätten Sie gedacht, dass sich Essigsäure auch im Kampf gegen Schädlinge als sehr nützlich erweist? Auf dieser Seite erfahren Sie, wie Sie die Trauermücke auf einfache und zugleich umweltschonende Weise in die Flucht schlagen.

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Essig und Spülmittel ist sehr effektiv im Kampf gegen Trauermücken

Anwendung

Viele Hausmittel gegen Trauermücken finden direkt an der Pflanze Anwendung. Bei der Essig Methode kommt das Gewächs nicht mit dem Mittel in Berührung:

  1. Füllen Sie ein großes Glas zur Hälfte mit Wasser.
  2. Geben Sie nun anteilig 50 % Essig und Spüli hinzu
  3. Platzieren Sie das Glas neben der betroffenen Pflanze auf der Fensterbank.
  4. Nach ein paar Stunden sollten die ersten Trauermücken tot in der Lösung treiben.

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Wirkungsweise

Der intensive Geruch der Essigsäure lockt Trauermücken an. Diese lassen sich auf der Wasseroberfläche nieder. Da das enthaltene Spülmittel jedoch die Oberflächenspannung zerstört, fallen sie in das Wasser und ertrinken.

Vorteile der Essig Behandlung

  • preiswert
  • umweltschonend
  • Ihre Pflanze nimmt keinen Schaden.
  • an keine Jahreszeit gebunden
  • Springen die Trauermücken auf das Essiggemisch an, ist die Methode sehr wirkungsvoll.

Nachteile der Essig Behandlung

  • beißender Gestank in den Räumen
  • funktioniert nicht immer
  • die Tiere sterben
  • Oft sind mehrere Wiederholungen erforderlich.

Hinweis: Sowohl Ihre Freilandpflanzen als auch Ihre Zimmerpflanzen sind Teil des Ökosystems, zu dem auch Schädlinge wie die Trauermücke zählen. Mit Sicherheit ist es nicht die beste Variante, die Trauermücken in der Essig Lösung ertrinken zu lassen. Dennoch ist dieses Hausmittel sehr viel empfehlenswerter als chemische Gifte. Bei der Essig Methode schaden Sie allein den Trauermücken, nicht aber Ihrer Pflanze oder der Umwelt. Möchten Sie die Tiere dennoch nicht töten, finden Sie hier weitere Hausmittel, die den Schädling lediglich vertreiben.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Lyudmila Mikhailovskaya/Shutterstock

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