Tomaten waschen: So geht’s

Obst und Gemüse muss vor dem Verzehr sorgfältig gewaschen werden. Dies gilt auch für Tomaten, da die roten Früchte vom Anbau bis zum Verkauf viele Stationen durchlaufen, wo Sie mit Schmutz und Keimen in Berührung kommen. Zudem haften an Tomaten aus konventioneller Landwirtschaft Pestizide, die gründlich abgewaschen werden müssen.

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Konventionell angebaute Tomaten sind meist sehr pestizidbelastet

1. Schritt: Arbeitsfläche säubern

Tomaten werden vor dem Verzehr meist zerteilt. Deshalb ist es wichtig, dass Sie vor dem Waschen der Früchte die Arbeitsflächen gut reinigen. Dadurch wird verhindert, dass angesammelte Bakterien auf die Speisen übertragen werden und diese erneut verunreinigen.

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Tomaten abwaschen

  1. Reinigen Sie die Früchte zunächst gründlich unter fließendem Wasser.
  2. Dies geht ganz einfach, indem Sie die Tomaten in ein großes Sieb legen und mit Wasser benetzen.
  3. Nehmen Sie dann jede einzelne Frucht in die Hand und reiben Sie die Haut unter dem Wasserstrahl mit den Fingern ab.
  4. Anschließend abtropfen lassen oder trocken tupfen.

Wie werden Tomaten geputzt?

„Tomaten putzen und in Stücke schneiden“ lautet die Anweisung in vielen Rezepten. Doch was gibt es an Tomaten zu putzen?

  • Zunächst muss der Stielansatz keilförmig herausgeschnitten werden. Wie alle grünen Teile des Nachtschattengewächses enthält er Solanin, das giftig ist.
  • Schneiden Sie eventuelle Druckstellen heraus.

Sehr praktisch ist ein Tomatenstrunkentferner, im Volksmund auch als „Tomatenhai“ bezeichnet. Mit diesem kleinen Helfer lässt sich der Stunk im Nu entfernen.

Nach dem Putzen kommt das Entkernen:

  1. Vierteln Sie die Tomaten.
  2. Entkernen Sie die Früchte mit einem Messer.
  3. Anschließend können Sie auf Wunsch das Fruchtfleisch weiter zerteilen.

Tipps

Schimmelige Tomaten sollten Sie auf jeden Fall wegwerfen. Auf den Früchten siedelt sich kein Edelschimmel an, wie man ihn von Käse kennt, sondern es handelt sich um giftige Schimmelpilze, deren Mykotoxine durch die Verdauung ins Blut und die Organe gelangen. Hier können sie zu dauerhaften Schäden führen.

Text: Michaela Kaiser
Artikelbild: wavebreakmedia/Shutterstock
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