Sukkulentenerde selber mischen – wie geht das?

Die Qualität ihres Substrats sollte dem Erdreich in ihrer Heimat ebenbürtig sein. Damit Sukkulenten als Zimmerpflanzen gesund und vital gedeihen, können Sie Spezialsubstrat kaufen oder ganz einfach selber mischen. Wie sich die ideale Sukkulentenerde zusammensetzt, können Sie hier nachlesen.

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Sukkulentenerde ist locker und sandig

Mix aus organischen und anorganischen Komponenten

Die geballte Nährstoff-Ladung herkömmlicher Blumenerde ist für sukkulente Pflanzen nicht geeignet. In ihren Habitaten gedeihen die Trockenheitsspezialisten in magerer, durchlässiger Erde. Um Sukkulentenerde selbst herzustellen, haben sich folgende Rezepturen gut bewährt:

  • Grundrezeptur, die fast immer passt: 2 Teile Anzuchterde, 2 Teile anorganische, feinkörnige Beimischung
  • 3 Teile Kakteenerde, 2 Teile Lavagranulat oder Blähton, 1 Teil kalkfreier Quarzsand
  • 3 Teile Pikiererde, 1 Teil Kokosfasern, 1 Teil Seramis, 1 Teil kalkfreier Quarzsand oder Zeolite

Sofern es sich um einen majestätischen Sukkulenten handelt, geben Sie zur Stabilisierung noch einige Handvoll lehmhaltiger Gartenerde hinzu. Sukkulente Blattkakteen aus dem Regenwald sind für die Zugabe von saurem Laubkompost und feinkörniger Pinienrinde dankbar.

Text: Paula Jansen
Artikelbild: smspsy/Shutterstock

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