Strelitzie teilen: Worauf sollte man achten?

Schon lange steht sie dort in ihrem Topf. Sie wächst und wächst und so langsam scheint es etwas eng zu werden in ihrem Zuhause. Damit die Strelitzie auch munter weiter blüht, sollten Sie sie teilen. Doch wie funktioniert das?

Strelitzie vermehren
Durch Teilung kann die Strelitzie vermehrt werden
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Vier Hauptgründe, die für das Teilen sprechen

Nicht nur, wenn aus dem Topf unten die Wurzeln herauslugen, kann es sinnvoll sein, die Strelitzie zu teilen. Es gibt grundsätzlich noch drei weitere Gründe, die für eine Teilung der Strelitzie sprechen können:

  • zum Vermehren
  • zu blühfaul geworden
  • zu groß/breit für den Topf

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Achtung: Die Wurzeln sind empfindlich!

Bevor Sie zu Werke gehen, sollten Sie wissen, dass die Wurzeln dieser Tropenpflanze überaus empfindlich sind. Sie sind fleischig und dick und gerade diese Eigenschaften machen sie so leicht zerbrechlich, wenn man mit ihnen unvorsichtig hantiert.

Vorgehen Schritt für Schritt

Zunächst holen Sie die Pflanze samt Wurzelballen aus dem Topf. Die alte Erde wird vorsichtig abgebröselt. Restliche Erde können Sie entfernen, indem Sie die Wurzeln unter einen Wasserstrahl halten. Danach sehen Sie die Strelitzie genau an: Wo entspringen kleinere Triebe, die aus dem Haupttrieb hervorgehen? Das sind die Teile, die nun abgetrennt werden…

So geht’s weiter:

  • Wurzeln der Teilstücke mit den Händen oder einem Messer abtrennen
  • jedes Teilstück sollte mindestens 3 Blätter besitzen
  • sehr große Strelitzien-Exemplare können bis zu 3 neue Pflanzen abgeben
  • schadhafte Wurzeln sauber abschneiden
  • ggf. Wurzeln mit Bewurzelungspulver bestreuen
  • Ableger in nährstoffreiche Erde pflanzen
  • an passenden Standort stellen
  • 5 Wochen lang nicht düngen

Wann sollte man die Strelitzie teilen?

Im Frühjahr bzw. nach der Überwinterung ist der perfekte Zeitpunkt gekommen, die Strelitzie zu teilen. Alternativ können Sie diese Pflanze im Anschluss an ihre Blütezeit teilen.

Tipps

Teilen Sie die Papageienblume nicht häufiger als alle drei Jahre, um die Pflanze nicht zu sehr zu schwächen!

Text: Anika Gütt

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