Ist die Steckenpalme giftig?

Die Steckenpalme oder auch Rutenpalme (Rhapis) wird hierzulande gerne als Zimmerpflanze kultiviert, da sie optisch als Fächerpalme noch mehr Exotik als ein Drachenbaum in die eigenen vier Wände bringt. Insbesondere bei regelmäßiger Anwesenheit kleiner Kinder und Haustiere drängt sich also die berechtigte Frage auf, ob die Steckenpalme eigentlich in irgendeiner Form giftig ist.

Steckenpalme Haustiere
Die Steckenpalme ist ungiftig, aber sehr scharfkantig

Eine durchwegs unkomplizierte und ungefährliche Zimmerpflanze

Die relativ pflegeleichte Steckenpalme ist nicht nur besonders dekorativ, sie ist auch für Kleinkinder oder Haustiere völlig ungefährlich. Schließlich ist diese Palme einerseits nicht giftig, andererseits sind außer den etwas spitz zulaufenden Blättern auch keine Stacheln oder Ähnliches wie bei der Kultur von Agaven abzusichern.

Trotz Ungiftigkeit ist Vorsicht angebracht

Die Blätter der Steckenpalme enthalten zwar keine Giftstoffe, trotzdem sollten beispielsweise in der Wohnung frei fliegende Vögel aus den folgenden Gründen nicht an den Blättern der Palme knabbern oder im Topfsubstrat scharren können. Schließlich können im Handel erworbene Exemplare die folgenden Stoffe enthalten:

  • Pestizide an den Blättern
  • stark dosierter Dünger im Topf und an den Pflanzenteilen
  • Schimmelpilz in der Pflanzerde

Tipps

Die Steckenpalme ist nicht nur ungiftig, sie soll auch wie die Grünlilie zur Luftreinigung und damit zu einem gesunden Raumklima beitragen können, indem Giftstoffe wie Ammoniak aus der Raumluft gebunden und umgewandelt werden.

Text: Alexander Hallsteiner
Social Media Manager

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