Vorsicht bei Kindern und Haustieren im Garten: Die Schmucklilie ist giftig

Vielen attraktiven Blühpflanzen sieht man es aufgrund ihrer Schönheit nicht an, dass sie mitunter giftig sind. So handelt es sich auch bei der als Kübelpflanze geschätzten Agapanthus um eine giftige Pflanze mit besonderer Blühfreudigkeit.

Agapanthus giftig

Vorsichtsmaßnahmen rund um die Schmucklilie

Die Ureinwohner Südafrikas sollen die afrikanische Lilie verwendet haben, um mit dem Gift aus den Rhizomen Pfeilspitzen zu vergiften. Vorsichtshalber sollten Erwachsene und Kinder auch die Blätter und Blüten der Schmucklilie nicht berühren und keinesfalls verzehren. Grundsätzlich sitzt das Gift bei dieser Pflanze aber im Wurzelrhizom.

Achtung beim Teilen der Pflanzen

Üblicherweise wird die afrikanische Lilie durch Teilung des Wurzelrhizoms vermehrt. Dazu werden die folgenden Schritte durchgeführt:

  • das Herausnehmen aus dem meist komplett durchwurzelten Topf
  • die Teilung mit einer Axt oder Säge
  • das Einpflanzen in nicht zu groß dimensionierte Pflanzgefäße

Tragen Sie beim Teilen des Rhizoms vorsichtshalber Handschuhe, waschen Sie sich anschließend die Hände und passen Sie auf, dass Haustiere keine Rhizomstücke erwischen oder hineinbeißen.

Tipps & Tricks

Weisen Sie Kinder und Besucher nach Möglichkeit frühzeitig auf die Giftigkeit bestimmter Pflanzen im Garten hin. Wenn Sie richtig mit dem hohen Anteil giftiger Pflanzen in der Natur und im Garten umgehen, brauchen Sie nicht auf deren Schönheit zu verzichten.

Text: Alexander Hallsteiner

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