Die Schmucklilie richtig düngen

Die Schmucklilie (Agapanthus) ist in vielen Gärten als Kübelpflanze zu bewundern, macht aber manchmal beim Blütenreichtum Probleme. Sie können den Pflanzen aber mit der richtigen Pflege auf die Sprünge helfen.

Agapanthus düngen

Wissenswertes rund um die Düngung

Manchmal kann es an mangelnder Nährstoffversorgung liegen, wenn die afrikanische Lilie nicht genügend Blüten ausbildet. Dann können Sie mit etwas Dünger oder auch Komposterde nachhelfen. Allerdings sollten Sie mit dem Düngen auch nicht übermütig werden, wenn es mit den Blüten auch während der Blütezeit nicht klappt. So kann die Blühfaulheit bei der Agapanthus auch an folgenden Faktoren liegen:

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Den idealen Dünger für die afrikanische Lilie auswählen

Grundsätzlich brauchen Sie für die Düngung Ihrer Schmucklilien keinen Spezialdünger zu besorgen. Sie können sich aber zwischen einem Blattdünger zur Anwendung auf den Blättern oder einem Volldünger für die Aufnahme über das Wurzelrhizom entscheiden. Es ist unerheblich, ob Sie einen festen Volldünger wie Blaukorn oder einen Flüssigdünger verwenden. Sie sollten während der Anwendung aber immer auf eine ausreichende Versorgung der Pflanzen mit Wasser sorgen. Auch Komposterde ist ein idealer Dünger, mit dem Sie den Nährstoffhaushalt im Topf im Frühjahr und Herbst optimal auffüllen können.

Der perfekte Zeitpunkt für die Düngung

Die afrikanische Lilie kann hierzulande zwischen April und Oktober im Freiland aufgestellt sein. Einige Tage nach dem Auswintern können Sie erstmals etwas Dünger anwenden. Düngen Sie sparsam, aber regelmäßig etwa alle drei bis vier Wochen. Ab August sollten Sie nicht mehr weiter düngen, da es sonst zu einem zu starken Blattwachstum vor dem Überwintern kommen kann.

Tipps & Tricks

Kümmerlicher Wuchs kann bei der Agapanthus nicht nur an einem Mangel an Nährstoffen liegen. Zu schattig gelegene Standorte bringen auch mit viel Düngung keine blütenreichen Schmucklilien hervor. Achten Sie deshalb bei der Aufstellung Ihrer Schmucklilien im Topf auf ausreichend Wärme, Licht, Nährstoffe und Wasser. Außerdem müssen die Rhizome geteilt werden, wenn im Topf nicht mehr genug Platz für das Erdsubstrat ist.

Text: Alexander Hallsteiner

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