Krokus

Safrankrokus blüht nicht? Gründe & Lösungen

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Der Safrankrokus ist in den meisten Gärten Deutschlands noch wenig bekannt. Wer ihn bereits kennt, ist vor allem auf die kostbaren Safranfäden aus, die aus den Blüten hängen. Um sie jedoch gewinnen zu können, muss dieses Gewächs erst einmal blühen…

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Es ist sehr ärgerlich, wenn der Safran-Krokus nicht blüht
AUF EINEN BLICK
Warum blüht mein Safrankrokus nicht?
Ein Safrankrokus blüht möglicherweise nicht, wenn Anforderungen wie warmer, sonniger Standort, tiefgründiges, durchlässiges und nährstoffreiches Substrat, regelmäßige Düngung und ausreichende Pflanztiefe (10-15 cm) nicht erfüllt sind. Tiere wie Nagetiere oder Vögel können zudem Knollen oder Blüten schädigen.

Weshalb ist es schwierig, den Safrankrokus zum Blühen zu bringen?

Häufig bleibt die Blüte des Safrankrokusses aus, da es schwierig sein kann, den Anforderungen dieses Gewächses gerecht zu werden. Viele Gärtner warten sehnlichst auf die Blüte. Doch dazu ist es notwendig, diesem Gewächs bestimmte Voraussetzungen zum Wachsen zu schaffen, die es auch in seiner ursprünglichen Heimat vorfindet. Der Safrankrokus stammt aus dem Iran und wächst dort in Steppengebieten. Demzufolge mag er Wärme als auch Trockenheit.

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Welchen Standort braucht der Safrankrokus zum Blühen?

Um den Safrankrokus anzubauen, brauchen Sie für ihn einen warmen und sonnigen Standort. Im Winter beansprucht das Gewächs mindestens 4 Stunden Sonne und sollte vor Nordwinden geschützt stehen.

Der Safrankrokus kann zwar auch im Halbschatten wachsen, doch wird es dort unwahrscheinlicher, dass er sich im Herbst in seine Blütezeit begibt. Die Chance in der vollen Sonne ist wesentlich größer.

Welches Substrat fördert die Blüte vom Safrankrokus?

Das Substrat für den Safrankrokus sollte ähnlich dem in seiner Heimat sein: trocken und gut durchlässig. Eine zu lehmige Erde sollte mit Sand oder Kies aufgemischt werden, damit die Drainage gegeben ist und es nicht zu Staunässe kommen kann.
Des Weiteren legt Crocus sativus Wert auf viele Nährstoffe im Erdreich. Er gilt als Starkzehrer und sollte schon bei der Pflanzung eine nährstoff- und humusreiche Erde erhalten.

Ist es für die Blüte wichtig, den Safran Krokus zu düngen?

Dieser Krokus braucht vor allem eine regelmäßige Düngung im Zuge der Pflege, um blühen zu können. Versorgen Sie ihn daher regelmäßig mit einem geeigneten Dünger (16,00€ bei Amazon*). Dieser wird im Frühjahr ausgebracht. Ideal sind Düngemittel, die nicht zu viel Stickstoff enthalten. Das würde ansonsten dazu führen, dass der Safrankrokus viele Blätter, aber keine Blüten ausbildet. Wichtig ist neben Stickstoff vor allem Kalium.

Welche Pflanztiefe ist notwendig, damit der Safrankrokus blüht?

10 bis 15 cm tief sollten Sie die Knolle von Ihrem Safrankrokus in die Erde setzen. Erledigen Sie das zwischen August und September und mit etwas Glück blüht er schon weniger Wochen später.

Könnten Tiere die Knollen vom Safrankrokus beschädigt haben?

Nicht selten kann die Blüte des Safrankrokusses ausbleiben, wenn sich Nagetiere über die Knollen hergemacht haben. Wühlmäuse und auch Eichhörnchen graben im Herbst und Winter hin und wieder gern die Knollen aus, um sie zu fressen. Daneben können auch Vögel dafür sorgen, dass die Ernte des Safran leider ausfällt. Manchmal fressen Vögel die Blüten dieser Pflanze.

Tipp

Beim Kauf verwechselt?

Die Blüte des echten Safrankrokus zeigt sich im Herbst. Wenn sich trotz bester Pflege und optimalen Standort keine Blüte zeigt, könnte es daran liegen, dass Sie fälschlicherweise die Knolle eines anderen Krokus, der im Frühjahr blüht, gepflanzt haben.

Bilder: ZhakYaroslav / Shutterstock