Verschiedene Sorten der Säulenkirsche

Als Säulenkirschen werden Kirschsorten bezeichnet, die sich durch ein relativ schlankes Wachstum auszeichnen. Trotzdem können auch diese Pflanzen ohne entsprechende Rückschnitte eine durchaus beachtliche Höhe erreichen.

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Die Früchte der Säulenkirsche 'Giorgia' sind dunkelrot

Die Säulenkirsche „Schneiders Späte“

Die Säulenkirschen-Sorte „Schneiders Späte“ liefert an einem ausreichend sonnigen Standort sehr glänzende, saftige Früchte. Sie ist nicht nur für den Anbau im Garten geeignet, sondern auch für die Ernte süßer Kirschen direkt vom eigenen Balkon. Sie zeichnet sich durch die folgenden Charakteristika aus:

  • Wuchs: mittelstark und dicktriebig
  • Maximalhöhe: etwa 2,50 m
  • Geschmack: süß und aromatisch
  • Früchte: breitrund mit festem Fruchtfleisch

Ihrem Namen entsprechend kann „Schneiders Späte“ in der Regel zwischen Mitte Juli und Anfang August geerntet werden.

Die Säulenkirsche „Giorgia“

Die Säulenkirsche „Giorgia“ sollte für eine wirklich säulenartige Form regelmäßig geschnitten werden. Diese Kirschsorte erfordert insgesamt aber nur einen geringen Pflegeaufwand und wird außerdem kaum von der Fruchtfliege befallen. Die Sorte „Giorgia“ hat die folgenden Eigenschaften:

  • Wuchs: mittelstark und dicktriebig
  • Maximalhöhe: etwa 2,60 m
  • Geschmack: süß und besonders saftig
  • Früchte: dunkelrot, fest und glänzend

Die Säulenkirsche „Karina“

Die Säulenkirsche „Karina“ eignet sich gut für einen Anbau im Topf, kann aber auch im Garten ausgepflanzt werden. Der Ertrag fällt besonders hoch aus, wenn andere Süßkirschen in der Nähe die Bestäubungsleistung verbessern. Die folgenden Eigenschaften zeichnen die Säulenkirsche „Karina“ aus:

  • Wuchs: mittelstark und dicktriebig
  • Maximalhöhe: etwa 2,30 m
  • Geschmack: süß und aromatisch
  • Früchte: sehr groß, dunkelrot bis schwarz, platzen kaum auf

Tipps

Kombinieren Sie verschieden früh oder spät ausreifende Kirschsorten in Ihrem Garten, um so über längere Zeit hinweg Kirschen frisch vom Baum genießen zu können.

Text: Alexander Hallsteiner
Artikelbild: Creativepic/Shutterstock
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