Rotkohl lagern: Im Kühlschrank, im Keller oder im Tiefkühlfach

Rotkohl kann unter optimalen Bedingungen bis zu mehreren Wochen im Kühlschrank oder sogar mehrere Monate lang im Keller gelagert werden. Erfahren Sie im Folgenden, wie Sie Ihren Rotkohl auf die Lagerung vorbereiten.

Rotkohl aufbewahren
Geschnitten hält sich Rotkohl deutlich weniger lang
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Rotkohl säubern

Kommt Ihr Rotkohl frisch aus dem Garten, ist er vermutlich etwas schmutzig. Aber auch Rotkohle aus dem Supermarkt können verschmutzt sein. Vor der Lagerung ist der Rotkohl daher zu reinigen:

  • Reiben Sie groben Schmutz mit der Hand oder einem trockenen (!) Lappen ab.
  • Verwenden Sie auf keinen Fall Wasser, denn Nässe beschleunigt den Verderbungsprozess.
  • Entfernen Sie schmutzige oder zerfressene Blätter.
  • Entfernen Sie faulige oder beschädigte Stellen, indem Sie das betroffene Blatt entfernen. Schneiden Sie nicht nur die Stelle heraus, denn so beschädigen Sie weitere Blätter.
  • Suchen Sie Ihren Rotkohl nach Schädlingen ab und entfernen Sie diese.

Rotkohl im Kühlschrank lagern

Am längsten lässt sich Rotkohl lagern, wenn er im Ganzen aufbewahrt wird. Nach der Säuberung legen Sie Ihren Rotkohl ins Gemüsefach. Um ihn vor Feuchtigkeitsverlust zu schützen, können Sie ihn in Folie einschlagen. Frischer Rotkohl aus dem Garten bleibt so eine bis drei Wochen frisch. Bei Rotkohl aus dem Supermarkt wissen Sie nicht genau, wie frisch er wirklich ist, so kann die maximale Lagerungszeit hier etwas kürzer ausfallen.
Überprüfen Sie Ihren Rotkohl regelmäßig auf faulige Stellen und entfernen Sie diese gegebenenfalls.
Sie können Ihren Rotkohl auch kleingeschnitten und/oder blanchiert in einer luftdichten Verpackung im Kühlschrank aufbewahren. Hier reduziert sich die maximale Lagerungsdauer allerdings auf wenige Tage.

Rotkohl einfrieren

Soll Rotkohl eingefroren werden, schneiden Sie ihn in kleine Streifen und säubern Sie ihn in kaltem Wasser gründlich. Um Platz zu sparen, blanchieren Sie ihn heißem Wasser ein paar Minuten. Schrecken Sie ihn dann unter kaltem Wasser ab und lassen Sie ihn abtropfen und abkühlen. Dann füllen Sie Ihren Rotkohl in Gefrierbeutel und ab ins Tiefkühlfach. Der Rotkohl kann hier problemlos sechs Monate oder länger aufbewahrt werden.

Rotkohl im Keller aufhängen

Wer ausreichend Platz in seinem Keller hat, kann den Rotkohl auch dort aufbewahren – und zwar am besten hängend. Hierzu wird der Rotkohl wie oben beschrieben trocken gereinigt und dann an einem Faden aufgehängt. Bei Temperaturen um die 2°C kann er so bis zu einem halben Jahr gelagert werden.

Tipps

Rotkohl färbt stark ab. Verwenden Sie Küchenhandschuhe, wenn Sie Rotkohl schneiden.

Text: Sara Müller

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